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Umwelt

Herbstzeitlose: Anschauen ja – Pflücken und Kauen nein!

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Rhein-Sieg-Kreis. Auf feuchten Wiesen findet man jetzt eine kleine lila Blume, die wie ein Frühlingskrokus aussieht, aber kein Krokus ist: Die Herbstzeitlose.

Die Herbstzeitlose blüht von August bis November, außerhalb der Blühzeit anderer Pflanzen. Inzwischen ist diese Pflanze so selten, dass sie sogar auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Zu finden ist sie hier im Rhein-Sieg-Kreis eher im linksrheinischen Teil des Kreises und im Siebengebirge.

Alle Teile der Pflanze (Blüte, Samen, Blätter und Knolle) sind giftig. Der Genuss der Herbstzeitlosen, führt zu Vergiftungen, die im Einzelfall sogar tödlich enden können.

Die Untere Landschaftsbehörde des Rhein-Sieg-Kreises appelliert jedoch an alle Bürgerinnen und Bürger, mit dem Artenschutz vor der Haustür zu beginnen und die seltene Herbstzeitlose stehen zu lassen: „Artenschutz bedeutet auch, so eine spannende und hübsche Pflanze wachsen und leben zu lassen, damit sich auch kommende Generationen im Herbst an diesem Farbtupfer erfreuen können“, so Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises. (ar)

Nähere Auskünfte rund um das Thema „Herbstzeitlose“ erteilen gerne die Fachleute am Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer: 02241/13-22 00.

Weitere Tipps zum Artenschutz finden Interessierte auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/artenschutztipps.

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Region

Hambacher Forst: Heute Abend Licht aus

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Bad Honnef. Seit 1978 gräbt sich der Braunkohletagebau durch den Hambacher Wald – ein Umweltdesaster. Große Flächen fielen  dem “Bagger von Rheinbraun” zum Opfer. Nun sollen weitere 200 Hektar Wald für die Gewinnung von Braunkohle geopfert werden. Derweil verhandelt die Kohle-Kommission gerade über den Kohleausstieg.

Die Bäume sind viele hundert Jahre alt. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte der Waldpädagoge und Vermittler Michael Zobel, der Wald müsse nicht zerstört werden. “Die Tatsache, dass Braunkohle-Energie klimaschädlich sei, bestreite keiner mehr. Beim Hambacher Forst habe er aber das Gefühl, dass es längst nicht mehr um Strom gehe, sondern um Macht.”, so das Zital im Dlf.

Eine Handvoll Umweltschützer will diesen Irrsinn verhindern und das letzte Waldstück retten. Die hauptsächlich jungen Frauen und Männer haben rund 50 Baumhäuser gebaut, die nun entfernt werden. Begründet wird die Aktion mit nicht vorhandenem Brandschutz.

Auch militante Demonstranten sind im Hambacher Forst aktiv. Die Polizei schickte bis zu 5000 Polizisten in den Wald. Mittlerweile kam es zu Festnahmen, Demonstranten und Polizisten wurden verletzt.

BUND-Vorsitzender Helmut Weiger weist darauf hin, dass die Zulässigkeit dieser Rodung aktuell wegen einer Klage des BUND vor dem Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt wird. Vor der Entscheidung im gerichtlichen Verfahren Fakten zu schaffen sei eine weitere Provokation von RWE. “Rodungen für den Kohleabbau durchführen zu wollen, während gleichzeitig in Berlin die Kohle-Kommission über den Kohleausstieg verhandelt, zeigt, dass RWE kein Interesse an einem gesellschaftlichen Konsens hat.”

BUND, Campact, Greenpeace und die Naturfreunde Deutschlands rufen zu einer Demonstration am Hambacher Wald am 14. Oktober auf.

Schon heute Abend können sich Gegner der Rodung an einer symbolischen Solidaraktion beteiligen und zwischen 20.30 Uhr bis 21.00 Uhr in Haus und Wohnung das Licht löschen. Initiiert wird der Protest von “Hambi bleibt”.

 

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Bad Honnef

Parkfreunde stellten ihren “Reitersdorfer Park” vor – Jazz und Sport

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Die Parkfreundinnen Annette Stegger (l.) und Barbara Böker mit einem interessierten Bürger heute Vormittag an ihrem Stand am Vogelbrunnen

Bad Honnef. Mitglieder des “Freundeskreis Reitersdorfer Park” präsentierten heute in der Fußgängerzone das von ihnen betreute Idyll. 

Der Park mit der wiederentdeckten Burgruine wurde Anfang der 80er Jahre angelegt. Anfang des neuen Jahrtausends geriet er zunehmend in Vergessenheit und verwahrloste zusehends. 2009 startete die Bad Honnefer SPD eine erste Aktion, um den Park aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Daraus entwickelte sich eine breit aufgestellte, offene Initiative von Bürgerinnen und Bürgern. Sie verbindet der Spaß an der gemeinsamen Arbeit und dem Erfolg. Sie wollen dieses romantische Stück Bad Honnef pflegen und beleben und als Mehrgenerationenpark weiter entwickeln. Das große Zukunftsprojekt ist die Sanierung der Burgruine.

Berühmt sind mittlerweile auch die sonntäglichen Jazzkonzerte. Morgen, Sonntag, laden die Parkfreunde  zum dritten Mal zum Jazz am Sonntagmittag ein. Ab 12 Uhr spielt das Duo LittleBOSSA aus Köln brasilianische Musik zum Entspannen, Träumen und Mitschwingen im Park an der Hauptstraße.

Auch Sportliches wird geboten. So findet seit zwei Wochen die Aktion “Sport im Park Reitersdorf” des TV Eiche in Kooperation mit dem ATV Bad Honnef-Selhof, dem Kreissportbund und der Stadt Bad Honnef statt.

Hier das Programm für die kommende Woche vom 06.08. bis 11.08:

Montag, 06.08.
18:30 Uhr Wirbelsäulengymnastik mit dem ATV

Dienstag, 07.08.
18:00 Uhr Tai Chi Quan, Schattenboxen
19:00 Uhr Qi Gong, Konzentration + Bewegung

Mittwoch, 08.08.
16:30 Uhr Nixen-Training für die Badehosen und Bikinifigur
18:00 Uhr Fitness + Selbstverteidigung, Körperbeherrschung
18:30 Uhr Yoga für Anfänger, Neugierige und Fortgeschrittene
19:00 Uhr Fitness + Selbstverteidigung, Selbstvertrauen durch Haltung

Donnerstag, 09.08.
18:00 Uhr Bootcamp mit dem ATV, jeder kann mitmachen
19:00 Uhr Natürlich fit – Training für den ganzen Körper
19:00 Uhr Box-Training mit dem ATV, Koordination + Konzentration

Freitag, 10.08.
18:00 Uhr Bauch & Stretch – für jeden das Richtige

Samstag, 11.08.
17:00 Uhr Zumba mit Andrea Milz – Tanz, Spaß, Sport

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Bad Honnef

Stadtgarteninitiative legt Alternativkonzept zur Bebauung vor

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Stadtgarteninitiative

Bad Honnef. Die CDU will es, viele Bürgerinnen und Bürger machen es – sie alle haben ein Interesse an der Natur und setzen sich für ihren Erhalt ein, fordern Bienenweiden, hegen und pflegen schützenswerte Grünflächen. Nun entwickelte die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtgarten“ ein Konzept zur nachhaltigen Nutzung des nördlichen Stadtgartens. Bislang plant die Stadt, die dortigen Flächen zu versiegeln.

Ermutigt hätten die Initiative die jüngsten regionalen Presseveröffentlichungen über das Engagement Bad Honnefer Schulen, Bildungseinrichtungen und Parteien zum Schutz bedrohter Tiere – speziell von Bienen und Insekten.

Anstelle einer geplanten Wohnbebauung, gegen die ein Bürgerbegehren angemeldet und in Vorbereitung ist, wünscht sich die BI, dass dieser Bereich des Stadtgartens ein natürlicher und öffentlich zugänglicher Lern-, Lehr- und Beobachtungsraum, grüner Treffpunkt zum Seele-baumeln-lassen und ein gepflegtes Verbindungsglied der Honnefer Parkanlagen wird.

So beinhaltet das Konzept der BI z.B. das Aufforsten neuer Bäume und Sträucher, das Anlegen von partiellen Erdwällen, die – mit Blumen und Gräsern bewachsen – Lärm dämmen und gleichzeitig ein Tummelplatz für Insekten werden können. Es sieht u.a. die Re-Aktivierung von Schrebergärten vor, Bienen- und Schmetterlingswiesen im Zusammenspiel mit nektarreichen Anpflanzungen, Nistkästen und Eidechsenmauern.

Auch die aktive Integration der (Grund)Schulen ist Bestandteil des Konzeptes. So könnten nach Vorstellung der Bürgerinitiative Schulparzellen angelegt und gepflegt werden. Hierfür seien Patenschaften angedacht, um diese Projekte fachkundig zu begleiten, erklären die Naturschützer in einer Pressemeldung. Angesprochen würden damit auch naturbegeisterte Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren.

Neben ihren Ideen, wie das Gelände aufgewertet werden kann, setzt sich die BI in ihrem Konzept auch mit Finanzierungsmöglichkeiten auseinander und verweist auf Fördermöglichkeiten im Rahmen des Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“, regionale Fördermöglichkeiten und eigenes Engagement über den in Gründung befindlichen Verein „Stadtgarten Bad Honnef e.V.“.

Ginge es nach der BI, sollte der „verwunschene“ Stadtgartenteil keinesfalls bebaut, dafür um Sitzgelegenheiten, die mit den natürlichen Gegebenheiten im Einklang stehen, bereichert werden und weiterhin in seiner vollen Größe allen Bürger*innen der Stadt und ihren Gästen zur Verfügung stehen.

Das Grund-Konzept stellt die BI auf ihrer Website zur Verfügung. Es kann Impulsgeber für kommunalpolitische Überlegungen und Entscheidungen sein:
https://bad-honnef-stadtgarten.org

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