hfv gegen merten

Bad Honnef – Von Spiel zu Spiel spüren die Zuschauer mehr und mehr die Begeisterungsfähigkeit der Landesligamannschaft des HFV. Von Ex-Trainer Alex Halfen gut vorbereitet, übernahm Benni Krayer Ende Oktober interimsmäßig die junge Truppe.

Sowohl der psychologische Schachzug des Trainerwechsels, als auch die Persönlichkeit von HFV-Urgestein Benni Krayer, der die Elf mit seinem Co-Trainer Dominick Müller und Torwarttrainer Alexander Rieck technisch, strategisch und mental auf die Matches vorbereitet, scheinen sich peu à peu positiv auszuwirken.

Im letzten Spiel gegen Aufstiegsaspirant Merten unterlagen die Grün-Weißen knapp mit 2:3. Selbst beim Stand von 0:3 steckten sie nicht auf und hätten am Ende sogar gewinnen können. Ein echter Knipser vorne und ein routinierter Ausputzer hinten täten der Mannschaft gut – wenn sie auch jetzt schon mit Mikolaj Grabowski, Leon Schubert, Jan Zoller und Co. Top-Spieler in ihren Reihen hat.

Zuversichtlich ist Trainer Krayer vor dem schweren Meisterschaftsspiel am Sonntag in Schlebusch: “Wir haben morgen alle Mann an Bord und wollen nochmal alles mobilisieren, um im letzten Spiel des Jahres erfolgreich zu sein.” Die Motivation der Jungs sei maximal und es mache ihm unheimlich Spaß, sie im Training zu beobachten. Die Überraschungsmannschaft aus Leverkusen (3. Tabellenplatz) hält er für eine erfahrene Truppe, “die weiß, was sie kann. Sie spielt sehr diszipliniert”.

Aber auch Schlebuschs Trainer Müller hat Respekt vor den Gästen aus Honnef. Er sei ganz weit davon entfernt, von einer Pflichtaufgabe zu sprechen. Seine Mannschaft ginge gewarnt an den Start, “denn auch dieser Gegner ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bad Honnef verfügt über Qualitäten“, berichtet die RP.

Ob es für die Honnefer wenigstens zu einem Punkt im letzten Spiel des Jahres reicht, wird der Sonntag zeigen. Für Krayer steht fest: “Einen Erfolg am Wochenende hätten sie sich mehr als verdient. Die Mannschaft lebt den Fußball zu 1000 Prozent.”

Gezeigt hätte das auch der gestrige Freitagabend. Nach dem Abschlusstraining ging das Team geschlossen bei Food Box in Rheinbreitbach essen. Krayer: “Ein sehr gelungener Abend.”

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