HFV verschenkt einen Punkt! Oder sogar drei?

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Bad Honnef – Trotz Fitnessstudio hat es für den HFV gegen Merten heute nicht zu einem Punktegewinn gereicht. Das Spiel hätte anders enden können – oder sogar müssen!

Beide Mannschaften begannen gleich stark, vielleicht wirkte Merten ein bisschen gradliniger im Spielaufbau. Die erste große Chance blieb dem Honnefer Mikolaj Grabowski vorbehalten. Der war eigentlich schon durch, strauchelte dann beim letzten Abwehrversuch eines Mertener Spielers. Der Schiedsrichterpfiff blieb aus. Ob es ein Foul war? Schwer zu sagen. Aber Grabowski ist eigentlich keiner, der sich kurz vor einem Torschuss auf den Boden legt.

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Grabowski ist eigentlich durch, dann stürzt er, steht gleich wieder auf und will weiterspielen. Verhält sich so ein Spieler, der einen Freistoß holen will? – Der Schiedsrichter pfiff nicht.

Wenig später die nächste Chance für die Gastgeber. Jan Zoller zieht aus etwa 25 Meter ab. Mertens Keeper musste sich gewaltig strecken, um den super geschossenen Ball aus der rechten oberen Ecke zu fischen.

Und noch eine Großchance vergab der HFV. Grabowski hatte nach einer Ecke freie Bahn, zielte aber daneben.

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Besser machte es der Gast aus dem Vorgebirge. Nachdem Honnef den Ball in der Nähe der Mittellinie verspielte, kam Merten mit wenigen Zügen vor das Tor von Nicolas Tischler und traf zum 1:0. Müßig zu analysieren, warum Gaspard Fehlinger in der 34. Minute der zweite Mertener Treffer gelang. Erneut ging dem Erfolgserlebnis des früheren Honnefers ein vermeidbarer HFV-Fehler voraus.

Trotzdem wäre Mikolaj Grabowski noch vor der Pause fast der Anschlusstreffer gelungen. Seinen tollen Schuss konnte Yannik Bültena im SSV-Tor gerade noch zur Ecke abwehren.

Nach der Pause drückten die Gastgeber. Etwas Zählbares kam zunächst nicht heraus. Im Gegenteil! Merten gelang in der 50. Minute durch Jeffrey Julian das 3:0.

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Auch wenn es hier den Anschein hat – Fußballballett sahen die Zuschauer heute nicht

In der Folge drohte die Partie zu verflachen. Beide Teams leisteten sich Pausen, besonders aber Merten. Die Elf von Björn Effertz schien sich des Sieges offensichtlich sicher zu sein, ließ wenig Willen erkennen, das Ergebnis zu verbessern. Diese falsche Einschätzung der Situation nutzte der HFV gnadenlos aus, zog fast schon ein Powerplay auf und erarbeitete sich Torchance um Torchance. Dabei entwickelte sich eine Spannung bei den Zuschauern, wie lange nicht mehr.

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Die Dramatik nahm ihren Lauf, nachdem Jan Zoller in der 61. Minute den Anschlusstreffer erzielte und in der 84. Minute zum 2:3 traf. Leon Schubert leistete dabei die Vorarbeit. Zu einem weiteren Tor für die Grün-Weißen reichte es nicht mehr.

Dreimal musste das Spiel längere Zeit wegen Verletzungen unterbrochen werden.

In der kommenden Woche reist der HFV nach Schlebusch. Die Leverkusener gewannen heute 3:1 gegen Mondorf und liegen auf dem dritten Tabellenplatz.

Das sagte HFV-Interimstrainer Benni Krayer nach dem Spiel:

 

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Mikolaj Grabowski hatte auch heute wieder viele gute Szenen

Die zweite Mannschaft des HFV verlor gegen Allner-Bödingen 2:7. Einen Kantersieg landeten die Sportfreunde Aegidienberg mit 6:2 gegen Kaldauen.

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