Bad Honnef | Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland verpflichtet, Menschen mit Behinderungen die selbst bestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Besonders die Förderung der Inklusion in den Schulen wird derzeit intensiv diskutiert.

Die rot-grüne Koalition hat hierzu im März einen Gesetzentwurf in den nordrhein-westfälischen Landtag eingebracht – und die Verabschiedung inzwischen mehrfach verschoben. Denn die Finanzierung notweniger Maßnahmen ist bis heute nicht geklärt.

Inklusion bedeutet unter anderem, die Verschiedenheit von Menschen als Bereicherung zu betrachten. Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen bietet hierfür vielfältige Chancen, stellt aber auch alle Beteiligten vor neue Herausforderungen, die sie gemeinsam bewältigen müssen. Und auch die Lehrerinnen und Lehrer stehen vor neuen Aufgaben, um der Verschiedenheit von Kindern und Jugendlichen in einer inklusiven Schule gerecht zu werden.

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Wie gemeinsames Lernen in allen Schulformen gelingen kann, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen und wo es möglicherweise Grenzen gibt, möchte die Frauen Union am

17. Oktober 2012, 19.30 Uhr in der
Gaststätte Am Ziepchen, Drachenfelsstr. 23 in Rhöndorf

beleuchten. Als ExpertInnen aus der Praxis werden Franziska Müller-Luhnau, Rektorin der Drachenfelsschule in Königswinter, Nicole Kiwitt, Konrektorin der Grundschule Am Reichenberg und Ralf Wermter, Rektor der Konrad-Adenauer-Schule über ihre Ansätze und Erfahrungen berichten und mit den Teilnehmenden diskutieren. Die Frauen Union Bad Honnef lädt zur Teilnahme an der Veranstaltung herzlich ein.

 

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