Inselkonzerte: Misanthrop, getarnt als Naturfreund

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LeserInnenbrief

Es ist mal wieder so weit. Die Pandemie ist gefühlt vorbei, alle Menschen freuen sich über den Frühling und die Möglichkeit wieder Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Wie man an den Wochenenden erleben kann, ist die Insel Grafenwerth nicht nur bei den Bad Honnefern beliebt.
Seit Jahren bemüht sich nun der BUND den Schutzstatus der Insel Grafenwerth zu verändern. Auf diesem Weg schreckt er nicht davor zurück mit allen Mitteln und vorzugsweise auf dem Gerichtsweg vorzugehen. Diesmal sind es 5 Konzerte, die (mal wieder in letzter Minute!) verhindert werden müssen. Geht es hier wirklich darum, wertvolle Naturräume zu schützen oder vielmehr darum, die Menschen sukzessive von ihrer Insel zu verbannen? Welchen Stellenwert haben eigentlich die Menschen in den Überlegungen des BUND — die Künstler und Veranstalter, die nach Zeiten der Pandemie dringend wieder Kulturveranstaltungen zum Überleben brauchen; die Menschen, die so lange auf gemeinsames Feiern, gemeinsame Kulturveranstaltungen etc. verzichten mussten. Nein — die wirtschaftlichen und natürlichen Bedürfnisse der Menschen spielen für den BUND und H. Baumgartner keine Rolle! Der Wert der Insel zur aktiven Freizeitgestaltung für die BürgerInnen dieser Region wird von H. Baumgartner permanent negiert. Und nichts anderes ist die Insel seit vielen Generationen. Ein wichtiger Ort der Erholung und um gemeinsam zu feiern, Sport zu treiben etc. Das will der BUND verhindern! Da könnte schon mal der Eindruck entstehen, hier kommt ein Misanthrop, getarnt als Naturfreund daher.

Christine Lutz
53604 Bad Honnef

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