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Kulturmeile

Klassik und Jazz zu Gast bei Coppeneur – Programm 2019

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Bad Honnef – Die Rückschau auf die Konzertveranstaltungen ´Klassik und Jazz bei Coppeneur´ für das Jahr 2018 ist positiv zu bewerten. Finanziell ausgeglichen, bei gutem Publikumszuspruch konnte ein Programm angeboten werden, das musikalische Strahlkraft und viele Höhepunkte hatte. Man denke nur u.a. an die Auftritte der Jungstudenten des Leopold Mozart Instituts an der Universität Mozarteum Salzburg, Pedro Aguiar (Gitarre) und Anastasia Yasko (Klavier). Ebenso hat die Jazz-Formation „The International Trio“ das Publikum so begeistert, dass Sie in diesem Jahr wieder im April auftreten werden.

Nach dem Themenschwerpunkt „Spanien“ in 2018 wird das Programm 2019 sich der „gipsy music“ zuwenden, d.h. die jeweiligen Programme der Künstler werden auch einen Ausflug in die Welt der sogenannten „Zigeunermusik“ machen. Die Musik der Roma ist derartig vielfältig, dass es schwierig ist, sie klar zu definieren. Sie wird stark durch das jeweilige kulturelle Umfeld ( Ungarn, Spanien, Bulgarien, Rumänien etc. ) beeinflusst.

Insbesondere im 19. Jahrhundert erfasste der „style hongrois“ (der ungarische Stil) die europäischen Salons und wurde zu einer regelrechten Modewelle. Ungarische Volksmusik setzte am mit der „Zigeunermusik“ gleich, was musikhistorisch übrigens nicht haltbar ist.

Dennoch: Die ungarischen Volksweisen, die Musik der Roma inspirierte die Komponisten des 19. Jahrhunderts. Beispiele hierfür sind Johannes Brahms (Ungarische Tänze Nr.1-21), Franz Liszt (Ungarische Rhapsodien), Pablo de Sarasate (Zigeunerweisen), aber auch Operettenkomponisten wie Johann Strauss – Sohn (Der Zigeunerbaron), Franz Lehàr (Zigeunerliebe) und viele mehr. Gipsy Jazz wurde vor allem im 20. Jahrhundert durch Musiker-Dynastien, insbesondere die Reinhardt-Dynastie (Django Reinhardt – Frankreich und sein Vetter Schnuckenack Reinhardt – Deutschland) populär und fand Zugang zu breiten Publikumskreisen.

Dieses facettenreiche musikalische Spektrum – Klassik, Operette, Jazz – wird sich in dem Programm „Klassik bei Coppeneur 2019“ widerspiegeln, was heißt, es wird musikalisch anspruchsvoll aber auch unterhaltsam werden.

Nicht zuletzt auf Publikumswünsche eingehend, werden 2019 mit Mladen Marinovic (Geige) und Oscar Ovejero (Gitarre), Alban Pengili (Geige), Pedro Aguiar (Gitarre) vier Musiker wieder eingeladen, die bereits In Bad Honnef auftraten. Alle vier werden das Genre „Klassik und Jazz“ präsentieren. Mladen Marinovic gehört übrigens zu den besten „gipsy jazz“- Interpreten.

Mit Michiko Watanabe (Gesang) in Begleitung von Alessandro Misciasci (Klavier) konnte eine Künstlerin mit großem Repertoire (von Wagner bis zur Operette) gewonnen werden.

Ein spannendes Programm mit Seelentiefe und Freudentänzen der „gipsy music“.

Sonntags-Matinee 11.00 – 13.00 Uhr

14.04.2019 „The International Trio“ New Orleans Jazz – Harlem Swing Eintritt 25,- EUR

12.05.2019 „Mladen Marinovic (Violine) Oscar Ovejero (Gitarre) Eintritt 20,- EUR

16.06.2019 „Pedro Aguilar (Gitarre)“ Eintritt 20,- EUR

22.09.2019 „Michiko Watanabe (Gesang) Alessandro Misciasci (Piano)“ Eintritt 20,- EUR

01.12.2019 „Duo Chorda Giocoso“ Eintritt 20,- EUR, „Alban Pengili (Violine) Peter Ansorge (Gitarre)

In der Launch erschließt sich während der Pause der Veranstaltungen die ´Welt des Genusses”. Nach den Konzerten besteht die Möglichkeit in zwangloser Atmosphäre mit den Künstlern in´s Gespräch zu kommen.

Die Tickets sind erhältlich in den Werksverkauf-Shops

Werksverkauf I Bad-Honnef (Stammhaus)
Gewerbepark Dachsberg 1
53604 Bad Honnef
Öffnungszeiten:
Mo. – Sa. 10:00 – 18:00 Uhr
Tel.: 02224-90104-66

Werksverkauf II (Bad-Honnef Süd)
Wittichenauer Str. 15-17
53604 Bad Honnef
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 09:00 – 18:00 Uhr
Sa. 09:00 – 16:00 Uhr
Tel.: 02224-9686525

Chocolatier Bonn
Friedrichstr. 56
53111 Bonn
Öffnungszeiten
Mo. – Fr. 10:00 – 19:00 Uhr
Sa. 10:00 – 18:00 Uhr
Tel.: 0228-94499747

Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Tickets über den Online-Shop www.event-coppeneur.de zu beziehen oder können per E-Mail bestellt werden dluettke@web.de

Christina und Dieter Lüttke

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Kulturmeile

“Musik im Park” bei Sunnesching

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Triakustiko | Foto: Florette Hill

Bad Honnef – Zum Sonntagskonzert luden heute Mittag die Reitersdorfer Parkfreunde in ihren “magischen” Park Reitersdorf ein. Die Bonner Formation “Triakustiko” war zu Gast und spielte bei traumhaftem Wetter Pop, Afro- und Latin-Music. Seit 2018 singen und spielen Sandra Dreher-Cortázar, Steffi Ringel und Gitarrist Stephan Dreher zusammen.

Für süße Abkühlung sorgte das rollende Eis-Atelier von Katja Völkner, die übrigens auch das Café Schlimbach in Aegidienberg beliefert.

Eis-Atelier im Park Reitersdorf | Foto: Florette Hill

 

 

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Kulturmeile

“Part Of The Crowd” in Wittichenau -1500 Fans total aus dem Häuschen

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Bad Honnef – Die einzig wahre Hardrock-Band aus dem Siebengebirge, “Part Of The Crowd”, vertrat am Wochenende erneut die Bad Honnefer Farben beim Stadtteichfest in der Partnerstadt Wittichenau. 1500 Fans säumten das Gelände am Stadtteich – unter ihnen 45 aus Bad Honnef –  als “Part Of The Crowd” die Bühne rockte.

Die vier 7M-Hardrocker gaben wieder alles, frei nach eigener Beschreibung: „Unsere Show fängt vor der Show an und hört nach der Show noch lange nicht auf!“ Entsprechend war die Begeisterung der Besucher, als Martin Siemes, Janik Langbein, Johannes „Merte“ Mertesacker und Linus Grün Instrumente und Stimmen auf 100000 Volt brachten.

Part Of The Crowd in Wittichenau

Part Of The Crowd beim Stadtteichfestival in Wittichenau

Neben “Part Of The Crowd” traten die Gruppen Antilopen Gang, Gruppa Karl-Marx-Stadt und Der Wahnsinn und Dj Zissa auf.

Das Festival, das 2019 zum siebten Mal stattfand, wurde veranstaltet von United Clubs for Kulow, ein Zusammenschluss von Jugendgruppen der Stadt Wittichenau. Ca. 200 Jugendliche in 12 Gruppen im Alter von 14 – 27 Jahren sind in dem Verein tätig.

Der Sound von “Part Of The Crowd” ist beeinflusst von Bands wie AC/DC, Airbourne, Motörhead oder ZZ Top. Auch Black Sabbath und teilweise Punkrock lässt sich gut heraushören. Im Mai 2017 veröffentlichten die vier Musiker das Album „Time Machine”.

Die Konzerte von “Part Of The Crowd” sind ausschließlich große Erfolge. Eigentlich schwer zu verstehen, dass ein musikalisches Eigengewächs mit dieser Qualität nicht mehr in den PR-Mittelpunkt des städtischen Kulturmarketings gestellt wird. Zumal es junge Altersgruppen anspricht, die in Bad Honnef immer mehr umworben werden (sollten).

Fürs Erste ist dafür nun der Zug abgefahren. “Part Of The Crowd” muss zunächst auf Sänger, Gitarrist und Forstwirt Martin Siemes verzichten, der als Stipendiat des Parlamentarischen Patenschaft- Programms (PPP) ein Jahr in einem Nationalpark bei Seattle arbeiten wird. Zum Ende hin werden ihm Janick, Johannes und Linus Martin in die USA  folgen “und eine Tour spielen”, so Band-Vater Joachim Langbein.

 

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Bad Honnef

Graffiti-Kunst: Die gute muss nicht weg – im Gegenteil!

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Bad Honnef – Zurzeit hat Bad Honnef ein Problem mit illegalen Graffities. Klar ist, es handelt sich dabei um einen Straftatbestand. Vom 15.7. – 24.7.2019 war die HipHop-Kunst Thema im Haus der Jugend in Bad Honnef. Unter dem Titel “Ist das Kunst oder muss das weg?” beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen mit der Historie, den gesetzlichen Gegebenheiten und den Qualitätsmerkmalen. Hauptsache war aber sicherlich die Praxis.

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Eigentlich sollte nur der Chillraum im Haus der Jugend mit einem attraktiven Graffiti ausgestattet werden. Dass daraus mehr wurde, ist den beiden Graffiti-Profis Moritz Kral und Luis Merkel zu verdanken. Die Bad Honnefer erreichten mit ihrer Leidenschaft die künstlerischen Herzen der Jugendlichen. Und plötzlich griffen auch diejenigen beherzt zur Sprühdose, die zuvor glaubten, für das Sprühen von guten Graffitis reiche ihr Talent nicht aus.

Wie Jessica und Lena. Am Ende hatten auch die beiden Mädchen erkannt, dass sie künstlerisch mehr können, als sie zunächst annahmen. Nun wird bald eines ihrer Werke das Haus der Jugend veredeln.

Etwas scheint klar geworden zu sein: Gute Graffitis müssen auf keinen Fall weg. Und damit sie legal gesprüht werden können, benötigen die jungen, kreativen, an der Gestaltung der Gesellschaft interessierten Menschen entsprechende Wandflächen. Mit dieser Aufgabe muss sich die Stadt endlich ernsthaft auseinandersetzen, sonst trägt sie Mitschuld an der illegalen Sprüherei. Ohne Frage.

Aber auch Privatleute und Investoren sollten überlegen, ob sie nicht Flächen anbieten können. Wie es ja schon seit langem die Bad Honnef AG macht. Mit dem Effekt: Die mit attraktiven Graffitis versehenen Trafohäuser werden nicht mehr Opfer wilder Sprüherei. Weil: Auch illegale Sprayer haben Respekt vor der Kunst, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt.

 

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