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KulturReiseLand NRW bietet Kunstgenuss und versteckte Schätze

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Zeche Zollverein Essen | Foto: Jochen Schlutius/NRW Kulturland

Region – Nordrhein-Westfalen ist reich an außergewöhnlichen, geheimnisvollen und geschichtsträchtigen Kulturorten abseits der großen Metropolen. Die Palette reicht von den Kunstmuseen Krefeld mit einer umfangreichen Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts bis heute und den Bauhaus-Villen Haus Lange und Haus Esters über das Center for Literature in der Burg Hülshoff, wo die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff geboren wurde, bis hin zu einem der größten versteinerten Korallenriffe Europas in der Kluterthöhle. Tourismus NRW will diese nun stärker ins Licht rücken und kommt so dem Trend nach entdeckungsreichen und zugleich genussvollen Kurzreisen in nahe gelegene Regionen nach: 46 besondere Reiseziele aus den vier Themenbereichen KulturLandpartie, Kunstgenuss, Design & Manufaktur und Versteckte Schätze werden in der neuen Kampagne #kulturland ab heute auf der Website www.dein-NRW.de/kulturland und mit einem eigenen Handbuch für die Reiseindustrie vorgestellt. Dazu erscheint eine Sonderausgabe des NRW-Reisemagazins, das in einer Auflage von 360.000 Exemplaren vertrieben wird.

Wer Kunst gepaart mit landschaftlicher Schönheit genießen will, wird in Nordrhein-Westfalen in zahlreichen Regionen fündig. Die KulturLandpartie führt zu idyllisch eingebetteten Wasserburgen, Schlössern und prächtigen Gartenanlagen. So bietet die malerische Burg Vischering im Münsterland nicht nur Einblick in den Alltag der Ritter, sondern auch Kunst und Konzerte in pittoreskem Ambiente. Am Fuße des Teutoburger Waldes können Besucher im und um das neu errichtete Museum Peter August Böckstiegel einen echten Expressionisten aus Westfalen kennenlernen. In Schloss Dyck in Jüchen am Niederrhein werden Gartenkunst und Landschaftskultur nicht nur bei der jährlichen Parkillumination ins rechte Licht gesetzt und mit Schloss Drachenburg hat sich ein exzentrischer Unternehmer im Siebengebirge ein skurriles Denkmal gesetzt. In Höxter-Corvey kann am Weserufer eine UNESCO-Welterbestätte besucht werden.

Kunstgenuss auf hohem Niveau findet man in Nordrhein-Westfalen auch außerhalb der großen Metropolen. Schließlich bieten Städte wie Krefeld, Siegen oder Düren ebenfalls einzigartige Sammlungen – vom Expressionismus über die klassische Moderne bis zur Gegenwartskunst. So verfügt das Museum Abteiberg Mönchengladbach über eine der bedeutendsten Sammlungen von Kunst ab 1960. In den ehemaligen Kursälen in Kleve flanieren Gäste heute entlang von Werken etwa von Gerhard Richter, Yves Klein und Richard Serra. Zudem haben international renommierte Künstler ihre Wurzeln in Nordrhein-Westfalen. Einigen von ihnen sind heute eigene Museen gewidmet: So bietet das Max Ernst Museum Brühl des LVR einen Überblick über das umfangreiche Schaffen des Dadaisten und Surrealisten. Das Museum Wilhelm Morgner in Soest zeigt das herausragende Werk des einheimischen Expressionisten. Und die Stiftung Museum Schloss Moyland besitzt mit annähernd 6.000 Arbeiten die weltweit größte Sammlung an Werken von Joseph Beuys.

Auch Tradition und Handwerk haben in Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert, Design & Manufaktur sind an vielen Orten hautnah zu erleben. In vielen, weitgehend im Original erhaltenen Fabrikbauten und Werkstätten werden die wahren Geschichten von den Menschen erzählt, die das Land auf ihre Weise geprägt haben – vom einfachen Weber über den Messerschmied bis zum findigen Industriellen. Noch heute können Besucher im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen die erste Fabrik auf dem europäischen Kontinent besichtigen, im TextilTechnikum historische Webstühle in Betrieb sehen oder in der Gesenkschmiede Hendrichs dabei sein, wenn aus heißem Eisen scharfe Scheren geschmiedet werden.

Wer sich im KulturReiseLand Nordrhein-Westfalen auf Erkundungstour jenseits der ausgetretenen Pfade begibt, kann viel Neues entdecken. Zahlreiche Versteckte Schätze warten nur darauf, gehoben zu werden: Faszinierende Höhlenwelten, längst vergessen geglaubte Traditionen, nie gesehene Exponate in außergewöhnlichen Museumsbauten laden dazu ein, sich auf Unerwartetes einzulassen. So bietet etwa die Kluterthöhle in Ennepetal ein eindrucksvoll illuminiertes Naturschauspiel aus unterirdischen Seen, geheimnisvollen Gängen und versteinerten Lebewesen. In Altena führt ein Erlebnisaufzug zu der noch im Originalzustand erhaltenen ersten Jugendherberge der Welt. Und im Westfälischen Storchenmuseum in Petershagen kann man ein Storchennest aus der Nähe bestaunen und dem Mythos Storch auf den Grund gehen.

Die 46 Reiseziele im KulturReiseLand NRW werden auf der eigenen Website vorgestellt. Interessierte können sich hier nicht nur in Geschichte und Geschichten des jeweiligen Ortes vertiefen, sondern erhalten auch konkrete Reisevorschläge. „Wir wollen die Kultureinrichtung nicht als Solitär betrachten und die Regionalität auch wirklich erlebbar machen. Daher haben wir gastronomische Angebote und weitere Freizeitaktivitäten im Umfeld in den Kontext gestellt und 46 Kulturpäckchen gepackt“, so Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW e.V.. Die Kulturpäckchen enthalten weitere Tipps, was man im Umfeld der besonderen Reiseziele noch erleben, entdecken und genießen kann.

Info

Gemeinsam mit acht Landschafts-, Kultur- und Tourismusverbänden Nordrhein-Westfalens setzt der Tourismus NRW e. V. mit dem Innovationsprogramm KulturReiseLand NRW das erste landesweite Förderprojekt für den Kulturtourismus in den Regionen um. Ziel ist es, die Kulturinstitutionen mit den größten ungenutzten touristischen Potenzialen weiterzuentwickeln. Kulturtouristische Coachings sollen dabei die ausgewählten Einrichtungen nachhaltig stärken. Mit der umfassenden Marketingkampagne Kulturland wird die überregionale Wirkung des Projekts gesichert. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Europäischen Union. Hintergrundinformationen zum Innovationsprogramm finden Sie unter
https://www.touristiker-nrw.de/foerderprojekte/innovationsprogramm-kulturreiseland-nrw.

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IHK-Branchentreff Kreativwirtschaft NRW im BaseCamp

#GemeinsamKreativwirtschaftStärken

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Screen: Basecamp Bonn

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis – „Zukunft erschaffen – #GemeinsamKreativwirtschaftStärken“ – Unter diesem Motto findet der 7. IHK-Branchentreff Kreativwirtschaft NRW statt. Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Nordrhein-Westfalen laden (nicht nur) Unternehmen aus der Kreativbranche dazu für Donnerstag, 27. Juni, 15 bis 19 Uhr, in das BaseCamp Bonn, In der Raste 1, 53129 Bonn, ein..

Der Branchentreff bietet eine Plattform, um sich mit Kreativunternehmen aus NRW, aber auch aus anderen Branchen zu vernetzen und voneinander zu lernen. In das Thema einführen wird Stephan Grabmeier, Chief Innovation Officer bei der Kienbaum Consultants International GmbH, Köln, der als Experte für New Work und Innovation zu den aktuellen Herausforderungen für die Kreativwirtschaft Stellung nimmt. Bei den Zukunftsinseln werden die Themen KI gestalten, Nachhaltigkeit leben, Innovativ sein sowie Gastrotrends entdecken mit Experten und Unternehmern erörtert.

Nähere Informationen und Anmeldung zur kostenfreien Netzwerkveranstaltung gibt es unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492237, oder bei Rebekka Griepp, IHK Bonn/Rhein-Sieg, Telefon 0228 2284186, E-Mail griepp@bonn.ihk.de.

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Wie bereite ich eine perfekte Gartenhochzeit im Sommer vor?

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Sonne, Sommer und blauer Himmel – gibt es eine bessere Kulisse für eine Hochzeit? Immer mehr Brautpaare entscheiden sich im Sommer für eine Gartenhochzeit. Was du dabei beachten solltest, erfährst du in unserem Beitrag.

Location

Hat man sich entschieden die Hochzeit im Garten zu feiern, dann sollte man unbedingt eine Art an Überdachung einplanen. Pavillons und Zelte wären dafür zum Beispiel eine sehr gute Idee, denn diese können fast überall platziert werden. Wichtig ist hierbei, dass der Garten vorher genau abgemessen wird, damit man weiß, welche Größe das Zelt oder Pavillon haben sollte. Auch wenn die Hochzeit im Sommer stattfindet, sollte man immer daran denken, dass es nachts etwas kühl werden kann. Deshalb sollte man sich um eine Heizung kümmern. Auch wenn diese vielleicht gar nicht gebraucht wird, ist es vom Vorteil eine bereitstehen zu haben. Für ein edles Ambiente sorgen wiederum eingelegte Böden. Hat sich die Braut für hohe Brautschuhe entschieden, dann sind solche Böden allemal empfehlenswert.

Dresscode

Eine Gartenhochzeit wirkt immer etwas gelassener als zum Beispiel eine Hochzeit am Standesamt. Das bedeutet wiederum auch, dass das Brautkleid ebenfalls ein wenig legerer ausfallen kann. Eine sehr schöne Wirkung haben romantische Kleider, die sich schön und einfach mit der Natur einfügen. Plant man die eigene Hochzeit im Garten, sollte man nicht nur auf die Optik des Kleides achten, sondern vor allem auch auf die Funktionalität. Bodenlange Prinzessinnenkleider sind für eine Gartenhochzeit nicht immer die beste Wahl. Möchte man trotzdem in einem langen Kleid heiraten, empfiehlt es sich, wenn dieses lang bis kurz vor dem Boden ist. So können Verschmutzungen optimal vermieden werden. Generell entscheiden sich die meisten Bräute im Sommer bei einer Gartenhochzeit für ein kurzes Brautkleid. Außerdem ist es sinnvoll, wenn die Braut nicht zu hohe Schuhe im Garten trägt. Vor allem dann, wenn der Boden besonders weich ist, sind flache Brautschuhe vom Vorteil. Am besten kann sich eine Braut mit Sandaletten oder Ballerinas frei bewegen.

Der Wohlfühlfaktor

Am wichtigsten bei einer Hochzeit ist es natürlich, dass sich die Gäste wohlfühlen. Findet die Hochzeit im Garten statt, ist es wichtig, dass man für angenehme Temperaturen entweder mit einer Heizung oder Klimaanlage sorgt. Es ist sehr wichtig, dass im Garten die nötige Gemütlichkeit geschaffen wird. Dabei spielt es auch absolut keine Rolle, ob es sich um einen großen oder kleinen Garten handelt. Eine Chillout-Area darf ebenfalls nicht im eigenen Garten fehlen. Dies sorgt für etwas Abwechslung bei all deinen Gästen. Gemütliche und große Loungemöbel mit großen Kissen und Möbel sorgen für einen perfekten Wohlfühlfaktor im Garten. Hat man keinen Platz für Loungsofas, dann reicht es auch aus, wenn man einen kleinen Essbereich mit kleineren Tischen arrangiert.

Viel Flüssigkeit                 

Besonders im Sommer sind kühle Drinks ein absolutes Muss! Bestimmt möchte man nicht, dass auf der eigenen Hochzeit jemand umkippt. Damit die Gäste nicht warten müssen, bis ein Glas wieder aufgefüllt wird, ist es vom Vorteil, wenn kühles Wasser und Limonaden immer handbereit stehen. Diese Getränkestelle sollte natürlich auch ausgiebig dekoriert werden.

Weddingbar und Buffet

Für eine wunderschöne Gartenhochzeit bietet sich eine Weddingbar mit Snacks, kühlen Getränken und frischen Früchten ausgezeichnet an. Man sollte zudem auf keinen Fall an eine Kühlung für die verderblichen Sachen denken. Der Catering-Service sollte unbedingt darauf achten, dass alle Sachen kühl bleiben. Das Schlimmste wäre außerdem, wenn die Hochzeitstorte davon schmilzt.

Wunderschöner Lichterglanz           

Damit auch abends noch für eine schöne Stimmung gesorgt ist, sollte man den Garten und das Zelt unbedingt mit verschiedenen Lichterketten beschmücken. Sie verleihen der gesamten Hochzeit einen romantischen Look. Kerzen, Papierlaternen, Leuchten, Lampen und Lichterketten dürfen bei keiner Gartenhochzeit fehlen.

Worauf sollte die Braut ebenfalls achten?

Eine Gartenhochzeit zu planen muss nicht immer stressig sein. Wichtig ist es hierbei, dass man von Anfang an mehrere Helfer einplant. Als Braut solltest du dich bereits früh genug auf die Suche nach dem passenden Hochzeitskleid machen. Neben dem Kleid sollten auch die Brautschuhe und der Brautstrauß eine bedeutende Rolle spielen. Achte darauf, dass alles farblich abgestimmt wird und zur Dekoration des Gartens passt.

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Direkte Demokratie: NRW bleibt hinter den Möglichkeiten

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NRW – In den Bundesländern nutzen immer mehr Menschen direktdemokratische Verfahren, um politisch mitzubestimmen. In NRW sorgen hohe gesetzliche Hürden jedoch für eine vergleichsweise durchwachsene Bilanz. Das geht aus dem heute vom Fachverband Mehr Demokratie vorgestellten Volksbegehrensbericht 2019 hervor. Dieser regelmäßig erscheinende Bericht dokumentiert alle direktdemokratischen Verfahren in den deutschen Bundesländern.

Deutschlandweit gab es in den letzten zehn Jahren insgesamt 124 Anträge auf Volksbegehren. Daraus folgten 28 Volksbegehren und 6 Volksentscheide. Lediglich eines dieser Verfahren, das Volksbegehren „G9 jetzt in NRW“, fand in NRW statt. Verbessert wird die NRW-Bilanz durch die zahlreichen Volksinitiativen. Mit 20 Verfahren seit 1950 wurden in keinem anderen Land bisher mehr Verfahren angestrengt. Die derzeit laufende Volksinitiative „Straßenbaubeitrag abschaffen“ ist dabei mit mehr als 450.000 Unterschriften das erfolgreichste Verfahren, das je in NRW stattfand. Anders jedoch als in anderen Bundesländern folgt auf eine Volksinitiative in NRW kein Volksbegehren. Nach einer Befassung des Landtags mit einer Volksinitiative ist das Verfahren abgeschlossen.

„Die hohe Zahl an Volksinitiativen in NRW zeigt die große Lust der Bürgerinnen und Bürger hierzulande, sich politisch einzumischen“, so Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie. Das kraftvollste direktdemokratische Verfahren, das Volksbegehren, sei aber wegen der hohen Unterschriftenhürde und des weitreichenden Ausschlusses finanzwirksamer Volksbegehren kaum nutzbar. „Die gesetzlichen Hürden für Volksbegehren in NRW müssen deshalb unbedingt erneut auf den Prüfstand“, verlangt Trennheuser weiter.

In der letzten Legislaturperiode hatte eine Verfassungskommission des Landtags bereits eine Senkung der Unterschriftenhürde vorgeschlagen. An deren Arbeit könne der Landtag nun anknüpfen. „Was damals richtig gewesen ist, wird durch eine Landtagswahl nicht falsch“, so Trennheuser. Um die Debatte neu zu beleben, werde Mehr Demokratie in den nächsten Monaten einen umfangreichen Reformvorschlag zur Regelung der Direkten Demokratie in NRW erarbeiten.

Der Volksbegehrensbericht 2019 ist hier abrufbar: https://www.mehr-demokratie.de/volksbegehrensbericht/

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Juni, 2019

01Jun11:0022(Jun 22)15:00Weltbaustelle Infostand am Marktplatz Bonn

15Jun(Jun 15)0:0017(Jun 17)0:00BarCamp Bonn

15Jun(Jun 15)10:0016(Jun 16)10:00Kräuter in Heimat und Ferne - mit allen Sinnen erfahren (3+4)

18Jun16:0018:00Sitzung Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Soziales - 25/X

19Jun16:0018:00Sitzung Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen - 29/X

19Jun19:0021:00Vom Beueler Becher zu Bonn blüht und summt - wie wir die Stadt mitgestalten

20Jun15:0016:30Tanz mit

20Jun20:30Akustik Folk Session

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Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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