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Leserinnenpost: Das soll toll sein?

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Zum Beitrag “Mehr Geburten in Bad Honnef, aber …”

Bad Honnef war noch toll für Kinder, als man noch mit dem Rad zum Reitunterricht fahren konnte. Eine Idylle! Jetzt werden Ross und Reiter weggejagt und ortsnaher bezahlbarer Reitunterricht für Kinder abgeschafft. Das soll toll sein?

In der Innenstadt steht jedes 2. Ladenlokal leer.

Eigtl. müssten jetzt schon die Mieten in Bad Honnef sinken, denn der Trend geht augenscheinlich abwärts.

Viele Grüße
Karin Schuhmann
eine bisher überzeugte Wahl-Bad Honneferin

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“Ich bin entsetzt”

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Stadion 2017 - Offensichtlich hat sich nicht viel geändert

Heute trug der Bonner SC (Regionalliga) im Menzenberger Stadion ein Freundschaftsspiel gegen SV Wehen Wiesbaden aus (0:2). Hintergrund: Der Sportpark Nord wird zurzeit saniert. Von daher mussten die Bonner in ein anderes Stadion mit Naturrasen ausweichen. Eine schöne Werbung für Bad Honnef. Oder?

Liebe Redaktion,

ich stehe gerade auf dem Menzenberger Sportplatz (Bonner SC gegen Wiesbaden 2. Bundesliga) und bin entsetzt, wie verwahrlost es hier aussieht. Unkraut wird von der Stadt nicht entfernt, die Laufbahn und die Treppen wuchern zu. Statt das Unkraut zu entfernen, wird es mit Bauzäunen abgesperrt. Welcher Sinn steckt dahinter? Warum kann die Stadt den Sportplatz nicht in Schuss halten?

Viele Grüße
Susanne Palm

 

 

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Prima Wetter – miese Hinterlassenschaften

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Bad Honnef – Petrus hat es an den Feiertagen sehr gut mit uns gemeint. Verständlich also, dass es Menschen bei schönem Wetter ins Grüne zog und sie es sich dort beim Grillen schmecken lassen wollten.

Das sei besonders denen gegönnt, die nicht in einem Haus mit Garten wohnen können. Unverständlich ist aber, warum es den Grillmeistern oder Grillmeisterinnen nicht gelingt, ihren Dreck wieder mitzunehmen oder zumindest alles zusammen in einen großen Müllsack neben die Mülleimer zu stellen. Stattdessen müssen sich Spaziergängerinnen und Spaziergänger zum Ausruhen neben Müllhaufen setzen.

Anstand und Verantwortungsbewusstsein – vielleicht sollten das neben der Digitalisierung auch Schwerpunkte der Bildungsarbeit sein.

Ulla Studthoff

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Leserinnenpost: Ja zum Baustopp!

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Den Aussagen, die Herr Ost in seinem Leserbrief vom 3. Januar 2019 im GA auf Seite 18 trifft, möchte ich entschieden widersprechen: Den Mitgliedern unserer Bürgerinitiative Egoismus vorzuwerfen, halte ich angesichts von 4.416 Unterschriften beim Bürgerbegehren für ziemlich verwegen. Ich selbst wohne in der Bahnhofstraße und kämpfe als Gründungsmitglied der Bürgerinitiative und als mündige Bürgerin aus politischer Verantwortung für die Einhaltung von Werten, die zur Identität unserer Stadt gehören: Stadtgrün, Lebensqualität und Räume für Erholung und Freizeitgestaltung.

Der Löwe bleibt: Wer hätte das je bestritten? Aber unmittelbar neben dem Löwen soll eine Zufahrtsstraße gebaut werden. Damit wird auch der mittlere Teil des Stadtgartens erheblich geschädigt. Herr Ost fordert eine Prüfung des Bauvorhabens, ohne zu konkretisieren, was denn nun geprüft werden sollte. Denn alle prüfungsrelevanten Faktoren sind bekannt: der Dauerstresslärm von Bahn und B42, der an sich schon jede Wohnbebauung ausschließt, die Schadstoff- und Feinstaubbelastung durch schwerölbetriebene Schiffe, Bahn und B42, das Überschwemmungsgebiet, das nach §78 Wasserhaushaltsgesetz eine Wohnbebauung ausschließt, und das wertvolle Biotop mit streng geschützten Tierarten, das die bekannten thermischen Defizite unserer Stadt auszugleichen versucht. Außerdem hat der Bauausschuss in seinem Beschluss, den nördlichen Stadtgarten zu bebauen, ausdrücklich den Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung aufgestellt. Was also sollte noch geprüft werden?

Herr Ost verschweigt obendrein, dass der Gesetzgeber ausdrücklich den Bürgerinnen und Bürgern nur zu Beginn des Bauleitplanverfahrens die einzige Chance bietet, das Bauprojekt zu verhindern. Am Ende einer Prüfung besteht diese Chance nicht mehr. Alle Bauprojekte, bei denen dieser Termin versäumt wurde, werden von der Stadt durchgezogen: Floßweg, Sportfläche St. Josef, Hockey- und Bolzplatz. Deshalb können nur jetzt die Bürgerinnen und Bürger die einzige Chance, die sie haben, nutzen, ein völlig unsinniges Bauprojekt zu verhindern, indem sie beim Bürgerentscheid mit JA zum Baustopp stimmen.

Heike de Weerth, Bürgerinitiative „Rettet den Stadtgarten!“

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