Bad Honnef. Der Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS) setzt sein Veranstaltungsprogramm im Spätsommer fort. Von Ende August bis Ende September stehen Wanderungen, Naturerlebnisse, Falknerei und Geologie auf dem Programm. Die Angebote richten sich nicht nur an Vereinsmitglieder, sondern ausdrücklich auch an interessierte Gäste.
Den Auftakt bildet am 23. August eine rund zwölf Kilometer lange Wanderung auf dem Naturpfad 1 bei Asbach. Unter der Leitung von Robert Klein vom ANUAL Asbach e. V. führt die Tour über den dortigen Rundwanderweg und vermittelt Wissenswertes über die heimische Natur.
Am 28. August geht es am Forsthaus aus einer besonderen Perspektive weiter. Unter dem Titel „Adlerperspektive – und was der Mensch von Greifvögeln lernen könnte“ zeigt Falknerin und Stressmanagement-Trainerin Susanne Dahmen, wie sich Erkenntnisse aus dem Verhalten von Greifvögeln auf den menschlichen Alltag übertragen lassen. Themen wie Stressbewältigung, Selbstfürsorge und neue Sichtweisen stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Falknerei bleibt auch am 6. September Thema. Bei „Falknerei & Historie“ erläutert Susanne Dahmen die Entwicklung der Falknerei von ihren Ursprüngen bis zur heutigen Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe. Gemeinsam mit verschiedenen Greifvögeln erklärt sie Unterschiede in Anatomie, Jagd- und Flugverhalten und gibt Einblicke in die tägliche Arbeit mit den Tieren.
Familien mit Kindern können sich auf den Wildnis-Tag am 19. September freuen. Im herbstlichen Wald erfahren die Teilnehmer spielerisch, wie sich Tiere auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Ergänzt wird das Programm durch Lagerfeuer, Bogenschießen, Wikingerschach sowie ein gemeinsames Grillen. Der VVS beschreibt das Angebot als „Wildniscamp light“ – ideal für Kinder, die erste Naturabenteuer erleben möchten.
Am 20. September, dem Tag des Geotops, steht die Entstehungsgeschichte des Siebengebirges im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Vulkanlandschaft Siebengebirge – vom devonischen Schiefer zum tertiären Trachyt“ führt der VVS-Vorsitzende und ehemalige Leiter des Forstamtes Rhein-Sieg-Erft, Stephan Schütte, durch die geologischen Besonderheiten der Region. Während der etwa zweistündigen Wanderung werden zudem wirtschaftliche, kulturelle und naturschutzfachliche Aspekte des Siebengebirges erläutert.
Den Abschluss des Programms bildet am 27. September der „Mystisch-magische Eulenabend am Forsthaus“. Gemeinsam mit lebenden Eulen erfahren die Besucher mehr über Anatomie, Jagd- und Flugverhalten sowie die symbolische Bedeutung der Tiere in Geschichte und Mythologie. Dabei werden unter anderem Redewendungen wie „Eulen nach Athen tragen“ oder der Aberglaube um den „Todesruf des Käuzchens“ erklärt.
Für alle Veranstaltungen ist – sofern nicht anders angegeben – die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt. Der VVS weist darauf hin, dass kurzfristige Änderungen möglich sind. Anmeldungen sind jeweils bis zu den angegebenen Fristen per E-Mail an poststelle@vv-siebengebirge.de erforderlich.
Das vollständige Jahresprogramm mit weiteren Informationen ist auf der Internetseite des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge abrufbar.










