Bad Honnef – Die Bad Honnefer FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Westig zeigt sich entsetzt über die Nachricht, dass das Gymnasium Nonnenwerth zum Schuljahresende schließen soll. “Trotz der anlaufenden Gespräche über die Zukunft des Inselgymnasiums verkündet der neue Träger, dass er die Schule aufgrund der für ihn nicht tragbaren Brandschutzkosten schließen will. Da drängt sich mir der Eindruck auf, dass Peter Soliman nie wirklich beabsichtigt hatte, diese exzellente Schule, die auch meine Kinder besucht haben, fortzuführen”, erklärt die Abgeordnete.

Denn für die Brandschutzproblematik zeichneten sich inzwischen schon verschiedene Lösungen ab, so Westig. So wolle ein runder Tisch beim Kreis über die Bedingungen einer möglichen Duldungsverlängerung sprechen, und es gebe auch bereits Interessenten für die Übernahme der Trägerschaft, die den erforderlichen Kapitalnachweis erbringen könnten. Zudem wollten die Eltern auf eigene Kosten ein weiteres Brandschutzgutachten und -konzept erstellen lassen.

Westig: “Es ist doch mehr als befremdlich, dass der Eigentümer bisher dem Kreis Ahrweiler kein Brandschutzkonzept vorgelegt hat, das seine Kostenkalkulation stützt, wie der Erste Beigeordnete Horst Gies berichtet. Die von Herrn Soliman genannten Zahlen scheinen also völlig aus der Luft gegriffen”, kritisiert Westig.

Es müsse nun alles unternommen werden, um das Ende des Gymnasiums abzuwenden. “Ich bin überzeugt, dass in Kürze vernünftige Lösungsvorschläge auf dem Tisch liegen. Peter Soliman hat immer behauptet, dass ihm die Zukunft der Schule am Herzen liegt. Ich kann ihn jetzt nur auffordern, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und wie ein ehrbarer Kaufmann zu handeln”, so Westig.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein