Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Bad Honnef-Rhöndorf. Irgendwann kommt der Moment, an dem man sich von einem geliebten Ehrenamt verabschieden muss. Bei der Feuerwehr ist dieser Moment für den aktiven Dienst mit 67 Jahren erreicht – warum auch immer.
Für Peter Profittlich war dieser Tag zugleich ein Geburtstag, ein Abschied und ein großes Fest. Zu seinem 67. Geburtstag kamen am Mittwoch weit mehr als 100 Gäste, um vor dem Traditions-Café gemeinsam mit dem Rhöndorfer Bäckermeister zu feiern.
Natürlich durfte dabei auch die Feuerwehr nicht fehlen. Die Kameradinnen und Kameraden verabschiedeten Peter aus dem aktiven Dienst und nahmen ihn gleichzeitig in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr auf.
Bevor es endgültig Abschied vom aktiven Einsatzdienst hieß, ging es noch einmal gemeinsam auf Rundfahrt durchs Veedel. Anschließend musste Peter seine Feuerwehrausrüstung abgeben. Einen Gegenstand durfte er allerdings behalten: seinen Helm.
Auch an Geschenken mangelte es nicht. Auf dem Geschenketisch lagen unter anderem das neue Buch von Matthias Brandt, „Nein sagen“, die unverwüstliche Geschichte vom Münchner im Himmel und das älteste bekannte Foto von Rhöndorf. Geldspenden werden verwendet für einen Schriftzug, der am Gerätehaus der Löschgruppe Rhöndorf angebracht werden soll.
Langweilig dürfte es Peter Profittlich auch nach dem Ende seiner aktiven Feuerwehrzeit nicht werden. Er engagiert sich weiterhin in der Politik, im Wald und im VVS. Und wer ihn kennt, weiß ohnehin: Ganz so leicht wird er sich vermutlich nicht aus dem Staub machen. Vielleicht steht der Bäckermeister deshalb auch noch länger als vorgesehen in seiner Backstube.
Alles Gute zum 67., Peter – und herzlich willkommen in der Ehrenabteilung!











…und nur EINER darf ganze Strassenzüge für seinen Geburtstag sperren. Wenn wir Normalbürger so ein Spektakel aufführen würden, gäbe es ein riesen Theater.