Radfahren im Wald: Regeln müssen beachtet werden

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Bad Honnef | Im Wald mit dem Fahrrad unterwegs zu sein ist zwar erlaubt, aber es gibt klare Regeln, damit Erholung suchende Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Natur und Umwelt geschützt sind. Die wichtigste Regel im Naturschutzgebiet Siebengebirge lautet: Mit dem Fahrrad darf nur auf den dafür zugelassenen, dauerhaft angelegten und befestigten Hauptwegen gefahren werden. Diese Wege sind im Wegeplan der Naturschutzgebietsverordnung Siebengebirge festgelegt und im Wald mit gelb markierten Dreiecken an den Bäumen deutlich gekennzeichnet.

Unbefestigte Trassen abseits dieser Wege zu befahren, ist verboten und kann ein Bußgeld kosten. Fußgängerinnen und Fußgänger haben stets Vorrang, denn Radfahrerinnen und -fahrer dürfen Sicherheit und Erholung anderer Waldbesucherinnen und –besucher nicht beeinträchtigen. Um Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie sich selbst zu schützen sollten Radlerinnen und Radler die Waldwege vorausblickend und mit besondere Vorsicht befahren, da durch die Oberflächen lange Bremswege verursacht werden und überall mit Hindernissen wie Steine, Unebenheiten oder Astbruch gerechnet werden muss.

Der Wald im Siebengebirge liegt im Naturschutzgebiet und ist ein geschütztes Erholungsgebiet. Der Grundsatz gegenseitiger Rücksichtnahme gilt hier wie in allen anderen Lebensbereichen.
Die Naturschutzgebietsverordnung und der dazugehörige Wegeplan können hier eingesehen werden.

Weitere Fragen zum Radfahren im Wald beantwortet der Fachdienst Ordnung, Gerrit Schöne-Warnefeld, unter der Rufnummer 02224/184-151 oder per E-Mail: gerrit.schoene-warnefeld@bad-honnef.de.

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