Bad Honnef. Am Abend von Ramba Zamba im Kurhaus spielten die Dragons eine ganz schön jecke Partie im DragonDome. Am Ende war das Glück mit ihnen. Sie siegten hauchdünn 88:87 gegen den Gast aus Erfurt.

23:22 hieß es nach dem ersten Viertel, knapp aber verdient. Mit 54:49 ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte gab es wieder einige Unsicherheiten vor dem eigenen Korb und im Angriff, was der Gegner nutzte. Nach dem vorletzten Viertel hieß es nur noch 71:71.

Im letzten Viertel machten es die Hausherren dermaßen spannend, dass es für schwache Nerven fast nicht auszuhalten war. Beim Stand von 85:81 ließen die Drachen mehrere Chancen liegen den sprichwörtlichen Deckel auf die Partie zu machen und mussten mit ansehen wie Maximilian Kuhle von der Freiwurflinie verkürzen konnte und letztlich David Taylor seine Farben nochmals in maximale Schlagdistanz brachte (88:87). Die Dragons verpassten ihrerseits den entscheidenden Punch und so hatten die Basketball Löwen den finalen Angriff, welchen sie aber trotz mehrerer Offensiv-Rebounds nicht im Korb der Hausherren unterbringen konnten.

Kwan Waller war mit 27 Punkten erneut bester Werfer bei den Rhöndorfern.

Thomas Adelt (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Das war nichts für schwache Nerven und wir sind erstmal erleichtert, dass wir nach den bitteren Niederlagen in den vergangenen Wochen heute das bessere Ende für uns hatten. Heute konnten neben Kwan Waller und Zygimantas Riauka auch unsere deutschen Spieler einen wichtigen Anteil zum Sieg beisteuern und auf dieses Erfolgserlebnis gilt es nun aufzubauen.“

Florian Gut (Headcoach Basketball Löwen): „Wir kennen die Druck-Situation der Dragons aus eigener Erfahrung und bereits im Hinspiel konnten die Dragons bei ihrem Gastspiel bei uns einen wichtigen Erfolg feiern. Letztlich waren die Dragons in vielen engen Situationen smarter und aggressiver und daher der verdiente Glückwunsch an Thomas Adelt und sein Team.“

Rhöndorf: Sharda (10/3-3er), Otshumbe (4), Waller (27/2), Möller (6), Meister (0), Koschade (0, 5 Assists), Riauka (21, 17 Rebounds), Falkenstein (8), Kneesch (6/2), Gruber (6)
Erfurt: Klinke (3/1-3er), Taylor (23/1, 4 Assists), Schiller (0), Bode (6), Pahnke (0), Franklin (19/1, 12 Rebounds), Kuhle (23/4), Kassioumis (6), Wobst (7/1)

Konnte endlich wieder lachen: Dragons-Trainer Thomas Adelt
Sein Gegenüber Florian Gut zeigte vor allem im letzten Viertel Nerven

 

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