Fünftklässlerin Josefine im Homeoffice

Bad Honnef – Der zweite Lockdown stellt Schulen aktuell vor große Herausforderungen. Oft scheitert der Unterricht auf Distanz an den technischen Voraussetzungen. So sind zum Beispiel viele Schulen noch nicht mit Videokonferenzsystemen ausgestattet – unterrichtet wird teilweise noch per E-Mail oder gar WhatsApp.

Dank Glasfaserkabel, Smartboards, Microsoft365 mit Zoom und Teams ist Schloss Hagerhof jedoch gut aufgestellt. Digitalisierung ist besonders Schulleiter Dr. Sven Neufert ein großes Anliegen – und das nicht erst seit Corona.

Alle Schüler*innen wurden bereits in den vergangenen Jahren mit einem eigenen iPad ausgestattet, in den Klassenräumen sind interaktive digitale Smart- oder Whiteboards schon lange zur Selbstverständlichkeit geworden. Das vorhandene Glasfaserkabel ermöglicht im Vergleich zu DSL vielfach höhere Übertragungsraten.

Auch wenn sich niemand den Lockdown gewünscht hat – Schüler*innen und Lehrer*innen versuchen das Beste daraus zu machen. Alle Hagerhof-Lehrer*innen sind engagiert und haben sich kreative Lösungen für die zweite Phase des Fernunterrichtes einfallen lassen.

So werden in einer Unterrichtsstunde, gerade bei den jüngeren Jahrgängen, immer mal wieder kurze Turnübungen eingeschoben, damit der Konzentrationsfaden nicht reißt.

Die Schüler*innen bekommen Gruppenaufgaben, drehen kleine Filmchen oder wagen sich an ganz neue Erklärungen von besonders kniffligen Aufgaben. Der Methodenmix macht es – damit im Distanzunterricht keine Langeweile aufkommt.

Katrin Sonnenberg, Schloss Hagerhof

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