Königswinter. Am Ostermontag kam es auf der Landstraße L331 zwischen der Altstadt von Königswinter und der Margarethenhöhe zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Gegen 17 Uhr kollidierten im Kurvenbereich zwei Pkw. Die Lage war für die Einsatzkräfte zunächst unübersichtlich: Es gingen mehrere Notrufe ein, die von einem weiteren Unfall sowie von eingeklemmten Personen berichteten. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um ein einzelnes Unfallgeschehen handelte und keine Personen eingeklemmt waren.
Der mutmaßliche Unfallverursacher setzte seine Fahrt trotz des stark beschädigten Fahrzeugs noch rund 600 Meter fort, bevor er in Höhe des Wintermühlenhofs zum Stehen kam. Sein Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt nur noch auf drei Rädern unterwegs. Der Mann wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Auch ein im Fahrzeug befindlicher Hund erlitt Verletzungen und wurde im weiteren Einsatzverlauf von der Feuerwehr in ein Tierheim gebracht.
Das zweite beteiligte Fahrzeug, ein Kleinwagen, war gegen die Leitplanke gerutscht. Darin wurden eine Frau und ein Kind schwer verletzt, ein Jugendlicher erlitt leichte Verletzungen. Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter übernahm die Erstversorgung der Verletzten und unterstützte den Rettungsdienst.
Aufgrund der Schwere des Unfalls wurden zusätzliche Kräfte nachalarmiert. Insgesamt waren vier Rettungswagen sowie eine Notärztin im Einsatz. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei Bonn räumten die Einsatzkräfte die Fahrbahn von Trümmerteilen.
Die L331 blieb während der rund eineinhalbstündigen Einsatzdauer vollständig gesperrt. Im Einsatz waren der Löschzug Ittenbach sowie der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Königswinter.












