Verkehr | Foto: Pixabay/pixoppa

NRW – Am 6. April 2021 startet die bundesweite Zählung des Straßenverkehrs. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse über die Verkehrsentwicklung auf Deutschlands Straßen. Sie können bei der Verkehrsplanung oder der Erörterung von Lärmschutzmaßnahmen hilfreich sein. Ein Drittel der insgesamt 40.000 Messstandorte befindet sich an Autobahnen oder Bundesstraßen.

Verkehr | Foto: Pixabay/pixoppa

Die Straßenverkehrszählung findet alle fünf Jahre statt. Pandemiebedingt wurde die für 2020 angesetzte Zählung auf 2021 verschoben. Im Zeitraum von April bis Oktober 2021 wird der Straßenverkehr in der gesamten Republik erfasst. Die gesammelten Daten werden an die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) übermittelt und geprüft. Die Zählungen finden nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur statt.

Neben den Zählstandorten an Autobahnen und Bundesstraßen werden in den meisten Bundesländern auch die Verkehrszahlen auf Landes- und Kreisstraßen erfasst. Im Bundesfernstraßennetz kommen unter anderem Dauerzählstellen zur Erfassung der Daten zum Einsatz.

Nach Beendigung des Erfassungszeitraumes werden Daten für jeden Zählabschnitt des Bundesfernstraßennetzes vorliegen, aus denen dann Jahreswerte und weitere Kenngrößen berechnet werden. Diese bilden wichtige Basisdaten für die Verkehrsplanung. Zudem werden die Jahresfahrleistungen und die mittleren Verkehrsstärken für Autobahnen und Bundesstraßen ermittelt.

Über die Autobahn GmbH des Bundes:

Die 2018 gegründete Autobahn GmbH des Bundes verantwortet seit dem 1. Januar 2021 Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen und Fernstraßen in Deutschland. Mit 13.000 Kilometern Autobahn ist die Gesellschaft eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland.

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