Trotz Rückzug des Unternehmens aus Russland: Glasfaserausbau der Telekom in Bad Honnef im Plan

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Bad Honnef – „Die Telekom beschäftigt derzeit mehr als 2000 Menschen in Russland“, weiß das Handelsblatt. Die russischen Entwickler und IT-Spezialisten arbeiteten vor allem an Projekten für den Mutterkonzern in Bonn. Dabei gehe es etwa um den Glasfaserausbau in Deutschland. Die Mitarbeiter seien nicht ohne Weiteres zu ersetzen.

Vor wenigen Tagen teilte nun die Deutsche Telekom mit, dass sie die „Entwicklertätigkeit“ in Russland beenden werde.

Was bedeutet das für die Glasfaserinfrastruktur in Bad Honnef, die zurzeit aufgebaut und massiv beworben wird?

„Die Digitalisierung Deutschlands und dabei der Ausbau mit 5G im Mobilfunk und Glasfaser im Festnetz hat für die Deutsche Telekom Priorität“, so die Telekom auf Anfrage. „So sehen wir auch den Glasfaserausbau in Bad Honnef im Plan“.

Die Telekom habe in den vergangenen Wochen den betroffenen russischen IT-Spezialisten angeboten, außerhalb Russlands zu arbeiten. „Viele Mitarbeitende haben diese Möglichkeit genutzt und das Land verlassen“, so der Konzern.

52 neue Glasfaserverteiler sollen in Bad Honnef eingerichtet werden. Ziel ist, modernste Glasfasertechnologie durchgängig von der Vermittlungsstelle bis ins Haus zu realisieren. Das neue Netz sollen Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) ermöglichen. Es sei so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zu Hause, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich würden, so die Telekom.

 

 

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