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Um­welt, Kli­ma, Energie­einsparung: REWE ver­zichtet auf Pap­ier-Hand­zettel

Entscheidung spart jährlich mehr als 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO2 und 380 Millionen kWh Energie – Umfang und Preisattraktivität der Angebote bleiben gleich

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Bad Honnef – REWE beendet eine Handelstradition: Als erster Lebensmittelhändler in Deutschland entscheidet sich das Unternehmen für den Abschied vom gedruckten Handzettel. Das teilt der Konzern heute mit.

Der wöchentlich erscheinende Prospekt über die Angebote in den bundesweit 3.700 Märkten sei eines der ältesten Werbemedien in der Branche und werde an viele Millionen Haushalte in Deutschland verteilt. Im Sinne der Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsstrategie will der zweitgrößte deutsche Lebensmittelhändler zum 1. Juli 2023  Druck und Verteilung der Prospekte einstellen. Die Artikelwerbung soll über neue und bekannte Medien erheblich ausgebaut werden.

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Der Effekt für Umwelt, Klima und Ressourcenschonung sei immens, teilt REWE mit. Die Umstellung spare mehr als 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO2, 1,1 Millionen Tonnen Wasser und 380 Millionen kWh Energie pro Jahr ein.

„Dieser Schritt reduziert nicht nur unseren CO2-Fußabdruck massiv, er ist auch ein weiterer Meilenstein im Rahmen unserer Klimaziele – und gleichzeitig in Krisenzeiten ein solidarischer Beitrag, die herausfordernde Versorgungssicherheit bei Energieträgern in unserem Land für die Zukunft zu unterstützen“, so Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

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Schon seit 2009 berät und begleitet der NABU als neutrale und unabhängige Instanz das Nachhaltigkeitsengagement von REWE. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Der NABU ist froh, dass REWE sich ernsthaft ihrer Verantwortung stellt und mit dem Ausstieg aus dem Handzettel vorangeht. Dies ist eine wichtige Entscheidung zum Wohle der Natur, der hoffentlich viele Wettbewerber im Lebensmitteleinzelhandel folgen werden.“

In Zukunft will REWE verstärkt digitale Kanäle nutzen und Anzeigen in klassischen Medien veröffentlichen. So leiste REWE nicht zuletzt auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz durch geringeren Ressourcenverbrauch innerhalb der Wertschöpfungskette (CO2-Fußabdruck).

„Wir denken um und stellen die Angebotskommunikation für die Zukunft neu auf. Denn wir wollen die Kunden aller Altersklassen moderner und zielgerichteter über diejenigen Medien erreichen, die sie tatsächlich nutzen“, erklärt Lionel Souque weiter.

Die Einsparpotenziale* infolge der Umstellung auf die digitale Handzettelkommunikation werden an folgenden Vergleichen anschaulich:

  • Umwelt: rund 390.000 m³ Holz, das entspricht der verbauten Holzmenge von 356 REWE Green Farming-Märkten
  • 1,1 Millionen m³ Wasser
  • Klima: gut 70.000 t CO2, das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von mehr als 60.000 Pkw´s mit Verbrennungsmotor
  • Energie: rund 380 Mio. kWh, entspricht dem Jahresstromverbrauch von 100.000 4-Personen-Haushalten

In einem ersten Schritt wird REWE bereits ab Anfang August 2022 die Auflage der Papier-Handzettel um 4 Millionen Stück reduzieren.

 

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