Vollsperrung Anschlussstelle Bonn-Poppelsdorf kommt erst Jahre später

Stadt zeigt sich erleichtert

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Bonn – Die ab November dieses Jahres geplante Sanierung mit Vollsperrung der Anschlussstelle Bonn-Poppelsdorf auf der A565 wird um mehrere Jahre verschoben. Dies ist das Ergebnis von sowohl internen Abstimmungen als auch von Gesprächen der Autobahn GmbH Rheinland mit der Stadt Bonn.

„Wir werden zunächst die unaufschiebbaren Brückensanierungsmaßnahmen im Streckenverlauf der A565 am Endenicher Ei und im Abschnitt des so genannten Tausendfüßlers vorziehen“, so Athanasios Mpasios, Leiter der Außenstelle Euskirchen der Autobahn GmbH Rheinland. „Die Sanierung der Anschlussstelle Poppelsdorf können wir zeitlich flexibler gestalten. Mit dieser Entscheidung entlasten wir die Verkehrsinfrastruktur der Stadt Bonn deutlich und können uns mit ihr hinsichtlich der Baustellenorganisation und möglicher Verkehrsführungsoptionen noch intensiver abstimmen“, so Mpasios weiter.

Wann die Sanierungsarbeiten an der Anschlussstelle Bonn-Poppelsdorf durchgeführt werden, ist derzeit noch nicht fest terminiert.

Stadt begrüßt Verschiebung der Sanierung AS Poppelsdorf

Mit Erleichterung reagiert die Stadt Bonn auf die Ankündigung der Autobahn GmbH, die Sperrung der Anschlussstelle Poppelsdorf auf mehrere Jahre zu verschieben.

„Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Stadt und die Region“, so OB Katja Dörner. „Ich freue mich, dass die Sperrung der Anschlussstelle Poppelsdorf/ Reuterstaße vorerst ausgesetzt und verschoben ist. Dies ist das erfolgreiche Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen von Stadt und Autobahn GmbH nach einer gangbaren und besseren Lösung.“ Stadtbaurat Helmut Wiesner betont, dass die Verwaltung die Zeit intensiv nutzen werde: „Wir werden die städtischerseits anstehenden Sanierungsmaßnahmen weiter planen und zügig angehen.“

Die Autobahn GmbH hat sich nach interner Abstimmung und mit der Stadt Bonn dazu entschlossen, zunächst die dringender erforderlichen Sanierungen des Brückenbauwerks „Endenicher Ei“ und anschließend die ebenso dringliche Sanierungsmaßnahme „Tausendfüßler“ durchzuführen. Erst nachgelagert soll dann die Maßnahme an der Anschlussstelle Poppelsdorf/Reuterstraße durchgeführt werden. Die städtische Kanalbaumaßnahme, die ursprünglich parallel zur Autobahnbaustelle laufen sollte, wird aufgrund des schlechten Zustands des Kanals voraussichtlich ab Mitte Januar 2023 starten. Während dieser Baumaßnahme wird der Verkehr in beiden Richtungen über je eine Fahrspur geführt. Die Verwaltung wird im Herbst die konkreten Planungen bekannt geben.

 

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