Vor dem Siebengbirgsboten gaben Heimbachs eine Sportzeitung heraus

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Bad Honnef-Aegidienberg – Mittwoch wird er wieder in vielen Briefkästen liegen: Der Aegidienberger Siebengebirgsbote. Alle 14 Tage erscheint das zweifarbige Produkt aus dem Verlag Heimbach. Der Vorgänger hatte eine sehr spezielle Zielgruppe: Sportlerinnen und Sportler. Erst später wurde aus der Sportzeitung der Siebengebirgsbote.

Druck und Verlag Heimbach hatte seine Heimat nicht immer in Aegidienberg. Zuvor wurde auch in der Steinstraße im Tal gedruckt.

Hergestellt wird der Siebengebirgsbote auf einem Original Heidelberger Ein-Farben Zylinderautomat. Den bedient Elmar Heimbach. Der 71-Jährige ist eigentlich gelernter Schriftsetzer und hat sich das Druckhandwerk selbst beigebracht.

Während Elmar sich um Papier, Farbe und Druck kümmert, ist seine Frau Heidi für den Rest zuständig. Die gelernte Steuerfachfrau ist nicht nur Chefin im Büro, sondern auch für das Layout des Boten zuständig.

Druck und Verlag Heimbach ist ein Familienbetrieb. Was ist, wenn von den Eheleuten mal jemand ausfällt? “Dann müssen die drei Kinder ran”, erklärt Chefin Heidi.

Das klassische Rentenalter haben Heidi und Elmar bereits überschritten. Den Boten wird es weiterhin geben. Denn: “Solange uns das Spaß macht und die Leute uns wollen, machen wir natürlich weiter”, versichert Heidi Heimbach.

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