Welttag des Buches – Bad Honnefer Schulen machen mit

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Symbolfoto: DHL

Bad Honnef – Rund um den Welttag des Buches am 23. April bereiten sich deutschlandweit Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Lesebegeisterte auf ein großes Lesefest vor. Zu diesem Anlass erscheint bereits seit 1997 jedes Jahr ein neues Buch aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“ – in diesem Jahr zum 26. Mal!

In Bad Honnef beteiligen sich die GGS Am Reichenberg und die Theodor-Weinz-Schule an einer Buchgutscheinaktion anlässlich des Welttags des Buches. Rund 115 Schülerinnen und Schüler freuen sich über den von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit cbj Verlag, der Deutschen Post und Partnern herausgegebenen Comicroman „Iva, Samo und der geheime Hexensee“ von Autorin Bettina Obrecht und Illustrator Timo Grubing.

Der altersgerechte Lesestoff wird mittels Buchgutscheinen an Viert- und Fünftklässler verteilt. Die übliche Abholung in den lokalen Buchhandlungen wird flexibel und individuell auf lokale Pandemiegegebenheiten angepasst. Auch die Buchhandlung Werber (Hauptstraße 40) und die Bücherstrube Aegidienberg (Aegidiusplatz 12) beteiligen sich unter anderem an der Aktion. Bundesweit kommen rund eine Million Kinder in den Genuss, das Buch zu erhalten.

Ziel der Kooperation ist es, Kinder mit spannenden Geschichten für das Lesen zu begeistern und ihre Lesekompetenz zu stärken. Darüber hinaus soll Kindern, die noch nicht gut Deutsch sprechen oder nicht gerne lesen, Lesespaß vermittelt sowie ein Beitrag zur Inklusion geleistet werden. Zu diesem Zweck wird der Romantext durch einen Comic des Illustrators Timo Grubing ergänzt, der sich gut für den Einsatz in Integrations-, Förder- und Willkommensklassen eignet. Die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder.

Zudem unterstützt das Unternehmen die Förderung des Lesens durch sogenannte Sprach- und Lesepaten, wovon allein bei der Deutschen Post bundesweit 300 Kolleginnen und Kollegen ehrenamtlich im Einsatz sind. Außerdem werden bei verschiedenen Aktionen Bücher verschenkt. Darunter sind viele Bestseller, wie etwa „Der letzte Satz“ von Robert Seethaler, „Fuchsmädchen“ von Maria Grund oder „Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier.

„Lese- und Sprachkompetenz zu fördern ist essenziell, denn sie sind der Schlüssel zu Bildung, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Soziale Verantwortung zu übernehmen, indem wir diese Kompetenzen vermitteln, ist Teil unserer Unternehmenskultur, denn auch dadurch wollen wir Menschen verbinden und Leben verbessern. Durch unser Lesepaten-Programm mit der Stiftung Lesen helfen Kolleginnen und Kollegen bereits seit 2007 ehrenamtlich vor allem beim Spracherwerb im Kinder- und Jugendbereich, aber auch gezielt in Flüchtlingseinrichtungen“, sagt Konzernpersonalvorstand Thomas Ogilvie, der zugleich auch Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen ist.

Erstmalig wird das Buch aus komplett recycelbaren und für den biologischen Kreislauf geeigneten Materialien produziert. Für das Cradle-to-Cradle-Prinzip werden ausschließlich Materialen eingesetzt, die sowohl für die Umwelt als auch für Menschen unbedenklich sind. Das Papier des Buches stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Druckfarben sind biologisch abbaubar und enthalten keinerlei Schadstoffe. So können aus den recycelten Papierfasern neue Produkte entstehen, bis alle Bestandteile am Ende in den biologischen Kreislauf zurückfließen.

Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf eine Tradition in Katalonien zurück: Zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zugleich der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Der Welttag des Buches wird heute in über 100 Ländern gefeiert, in Deutschland seit 1996. Von Anfang an haben die Stiftung Lesen und ihre Partner den Welttag des Buches maßgeblich mitgestaltet. So gibt es zum Beispiel seit 1997 die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“.

 

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