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Rhein-Sieg-Kreis – Auch nach beschlossener bundeseinheitlicher Notbremse zur  Eindämmung der COVID19-Pandemie und ausgeweitetem Impfangebot, bleibe laut GEW Rhein-Sieg im Kreis ein Impfangebot für die Beschäftigten an weiterführenden Schulen aus Umliegende umliegende Kreise und Städte machten es hingegen besser: “Alle Lehrerinnen und Lehrer, unabhängig von der Schulform, haben ein Impfangebot erhalten, auch wenn die Schulen im Gegensatz zum Rhein-Sieg-Kreis im Distanzunterricht sind”, erklären Andrea Belke, Anna Wieland und Jirco Müller-Machalke als Leitungsteam der GEW Rhein-Sieg.

Der Rhein-Sieg-Kreis verbleibe im Wechselunterricht, Prüfungen würden unabhängig vom Inzidenzwert in Präsenz durchgeführt, Schülerinnen und Schüler hätten das Recht auch ohne Coronatest an Prüfungen teilzunehmen. Damit seien gerade die
Kolleginnen und Kollegen an den weiterführenden Schulen einem stark erhöhten
Gesundheitsrisiko ausgesetzt, so die GewerkschafterInnen zur aktuellen Situation.

„Wir haben viele Kolleginnen und Kollegen an weiterführenden Schulen, die um ihre
Gesundheit bangen müssen. Das können und wollen wir nicht hinnehmen!“

Gerade in weiterführenden Schulen hätten die Lehrerinnen und Lehrer selbst bei
halber Klassenbesetzung engen Kontakt mit bis zu 120 Schülerinnen und Schülern
pro Tag.

Aus Sicht der GEW Rhein-Sieg sei es längst überfällig, dem Gesundheitsschutz der Lehrerinnen und Lehrer Rechnung zu tragen und umgehend ein Impfangebot zu unterbreiten.

„Wir haben alle erkannt, wie wichtig die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes in der Pandemie ist. Vor Ort geben die Lehrkräft täglich ihr Bestes, um die Schülerinnen und Schüler auch in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen. Gleichzeitig darf Präsenzunterricht nicht auf Kosten der Gesundheit unserer engagierten Kolleginnen und Kollegen gehen. Wer Schulen offen hält, muss impfen! Sofort!“, so das Leitungsteam der GEW Rhein-Sieg.

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