Werden Dachflächen von Aldi, Lidl und Co. demnächst bebaut?

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Quelle: https://www.tu-darmstadt.de/media/daa_responsives_design/01_die_universitaet_medien/ aktuelles_6/pressemeldungen/2019_3/ Tichelmann_Deutschlandstudie_2019.pdf

Bad Honnef – In der Not werden Entscheidungsträger kreativ. So sieht die Bad Honnefer SPD in der Bebauung von Discounterdachflächen die Möglichkeit, die Wohnungsnot zu lindern. Viele neue Wohnungen könnten auf diese Weise entstehen, so Ulla Studthoff von den Bad Honnefer Sozialdemokraten. Es müssten keine zusätzlichen Flächen gefunden werden und da die Infrastruktur wie Strom oder Wasser schon vorhanden sei, könnten hier erstellte Wohnungen preiswerter gebaut werden.

Studthoff: „Nach Expertenmeinung lassen sich im Schnitt 1,5 Stockwerke auf solchen Gebäuden errichten, ohne die Statik verändern zu müssen. Da wir in Bad Honnef je zwei Filialen von ALDI, LiDL und dm haben, wie auch je eine Niederlassung von NORMA, PENNY, HIT und EDEKA mit einer geschätzten Grundfläche von insgesamt mindestens 8.000 Quadratmetern, ist Potential für viel Wohnraum vorhanden.“

ALDI und LiDL hätten diese Bebauung laut der Sozialdemokratin an anderen Standorten bereits umgesetzt.

Laut einer Studie der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts könnten Städte und Gemeinden in Deutschland für zusätzlich 2,3 bis 2,7 Millionen neue Wohnungen sorgen, ohne auch nur einen Quadratmeter neues Bauland auszuweisen.

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