Symbolfoto Pixabay

Bonn – Frauen mit Migrationshintergrund haben in Deutschland häufig schlechtere wirtschaftliche und soziale Voraussetzungen. Wie der Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft die Situation von Migrantinnen positiv beeinflussen kann – darüber spricht die Ökonomin Prof. Dr. Christina Gathmann vom Forschungsinstitut LISER in Luxemburg am 26. April um 17 Uhr in einem öffentlichen virtuellen Vortrag.

Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Reinhard Selten Equal Opportunity Talks (ReStart)“ – ein Format, das einen besonderen Fokus auf Gleichstellungsthemen setzt. Gastgeber ist der wirtschaftswissenschaftliche Exzellenzcluster ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln.

In ihrer Forschung beobachteten Christina Gathmann und ihr Team, dass Reformen des Staatsbürgerschaftsrechts in Deutschland die Integration von Frauen mit Migrationshintergrund drastisch verbessern können. So erhöhen die langfristige Perspektive und die besseren wirtschaftlichen Chancen, die mit der deutschen Staatsbürgerschaft verbunden sind, die Arbeitsmarktbeteiligung und das Einkommen von Migrantinnen. Das hat wiederum einen großen Einfluss auf die Familienbildung. Auch die Kinder profitieren von einem deutschen Pass und verbessern ihre schulischen Leistungen. Die These: Ein besserer Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft fördert also nicht nur die Integration von Zuwanderern, sondern auch die gesellschaftliche Stellung von Frauen. Im Anschluss an den etwa halbstündigen Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Die Veranstaltung findet online über das Konferenzsystem Zoom statt. Anmeldungen sind möglich unter: https://uni-koeln.zoom.us/meeting/register/tJ0rdeypqjotEtyrMka9_I0dGRa0L0jX3X1k

Weitere Informationen zur Veranstaltung: https://econtribute.de/event/restart260421/ (K.T.)

Anzeige

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein