Wegen Corona: Wurzelkrippe auch dieses Jahr nicht vollständig aufgebaut

Zum 29. Mal errichtete die Krippenbaugruppe des Rommersdorf-Bondorfer Bürgervereins die Wurzelkrippe in der St. Anna-Kapelle.

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Immer wieder ein Ereignis: die Wurzelkrippe in der Anna-Kapelle. Zuletzt war sie vor zwei Jahren vollständig zu bewundern

Bad Honnef-Rommersdorf – Nachdem im vergangenen Jahr eine kleine „Notkrippe“ auf dem Altar mit den historischen Figuren von Josef Krupp aufgebaut wurde, kann in diesem Jahr wieder eine komprimierte Version der traditionellen Wurzelkrippe besichtigt werden.

„Leider müssen wir auch in diesem Jahr auf die vollumfängliche Wurzelkrippe mit der schönen Grotte im Seitenschiff verzichten. Wir sind unserer Krippenbaugruppe um Krippenbaumeister Klaus Franke und Manfred Ziegert dennoch sehr dankbar. Durch ihre kreativen und handwerklichen Fähigkeiten war es möglich, eine kleine Version der Wurzelkrippe zu bauen – ein richtiges Schmuckstück“, so der Vorsitzende des Bürgervereins, August Heinen.

Ein Bau der üblichen, über 5 Tonnen schweren Wurzelkrippe war aus pandemischen Gründen leider nicht möglich. „Der Aufbau der normalen Krippe erfordert eine Vielzahl von Helferinnen und Helfern. Aber ich denke, wir haben eine attraktive Lösung gefunden und können so die Krippentradition in unserem Anna-Dom fortsetzen“, hielt Krippenbaumeister und Ehrenmitglied des Rommersdorf-Bondorfer Bürgervereins Klaus Franke bei der „finalen Abnahme“ fest.

Die Wurzelkrippe ist am 1. + 2. Weihnachtsfeiertag und im Anschluss freitags, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen von 15 bis 17 Uhr ohne Aufsicht durch die gläserne Zwischentür zu besichtigen.

Benedikt Limbach
stellv. Vorsitzender
Rommersdorf-Bondorfer Bürgerverein 1880 e.V.

Ursula Voll erklärt die Wurzelkrippe (Beitrag 2019)

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