Screen: https://www.telekom-beethoven-competition.de/itbcb-en

Bonn – 101 junge Pianist*innen bewarben sich bis Mitte Mai um eine Teilnahme an der International Telekom Beethoven Competition 2021. Die Aufnahmekommission hat 28 Bewerber*innen ausgewählt. Hier die Pressemeldung des Veranstalters:

Professor Pavel Gililov, der als künstlerischer Leiter des Wettbewerbs zugleich Juryvorsitzender ist, Jingge Yan, ehemaliger erster Preisträger der Beethoven Competition und Dozent am Mozarteum Salzburg, sowie Jinsang Lee, Mitglied im Beethoven-Trio Bonn und Professor an der Korea National University of Arts in Seoul, bewerteten die Bewerbungen. Gefordert waren sowohl die audiovisuelle Aufnahme eines Präludiums und einer Fuge von Johann Sebastian Bach als auch die Einspielung einer der drei letzten Sonaten von Ludwig van Beethoven.

28 Bewerber*innen schafften es in die Auswahl der Pianisten, die vom 2. bis 11. Dezember um den Gewinn der Beethoven Competition 2021 kämpfen. “Die abgeschlossene Vorauswahl bestätigt den immer weiter steigenden Bekanntheitsgrad sowie die Popularität der Telekom Beethoven Competition. Über 100 Anmeldungen aus 25 verschiedenen Ländern wurden zugeschickt – die Auswahljury hat daraus eine sowohl geografisch als auch künstlerisch breite Palette ambitionierter Nachwuchstalente erlesen. Welche der 28 auserwählten Pianisten zum Sieger gekürt wird, entscheiden die große Jury und Sie, verehrtes Publikum”, äußert sich Pavel Gililov zum Teilnehmerfeld.

“Die zahlreichen Bewerbungen unterstreichen einmal mehr den hohen Stellenwert der Beethoven Competition. Die Beethovenstadt Bonn kann stolz auf diesen Wettbewerb sein«, betont Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Die Kultur sei ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, und deren Förderung sei ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements. »Wir möchten das herausragende Werk Ludwig van Beethovens in Bonn und darüber hinaus lebendig erhalten. Und dabei spielt die Förderung junger talentierter Künstler ebenso eine große Rolle wie junge Menschen an die klassische Musik heranzuführen.”

Die 10 Pianistinnen und 18 Pianisten sind zwischen 20 und 31 Jahre alt und stammen aus 13 Nationen: China, Deutschland, Georgien, Italien, Japan, Lettland, Ossetien, Österreich, Russland, Südkorea, Taiwan, USA und Vietnam.
Die Teilnehmer*innen messen sich ab dem 2. Dezember in drei Wettbewerbsrunden, bevor es in das zweigeteilte Finale am 10. und 11. Dezember geht. Ludwig van Beethovens Œuvre steht im Zentrum des einzustudierenden Programmes. In jeder Runde wird sein Werk in Bezug zu einer Epoche gesetzt, dem Barock, der deutschen Romantik und der klassischen Moderne. Im Kammermusikfinale am 10. Dezember spielen die drei Finalisten, gemeinsam mit Mitgliedern des Beethoven-Trio Bonn, eines von Beethovens kompletten Klavier-Trios im Rahmen eines zusätzlichen feierlichen Konzertabends. Im Orchesterfinale am 11. Dezember interpretieren die verbleibenden drei Teilnehmer ein Klavierkonzert Beethovens, begleitet vom Beethoven-Orchester Bonn.
Insgesamt werden über 70.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Dabei entfallen 30.000 Euro an den ersten Preisträger, 20.000 Euro an den zweiten Gewinner und 10.000 Euro an den Drittplatzierten.
Zudem werden zahlreiche Sonderpreise im Gesamtwert von über 10.000 Euro vergeben:
• Publikumspreis für die beste Interpretation eines Klavierkonzertes im Finale
• Sonderpreis Kammermusik, gestiftet vom Beethoven-Trio Bonn
• Beethoven-Haus-Preis (Favorit des Saalpublikums im Semifinale)
• Deutsche Telekom StreamOn Beethoven Award (Favorit des Live-Stream-Publikums im Semifinale)
• Beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks im Kammermusikfinale
• Beste Interpretation eines Werkes von Robert Schumann in der zweiten Wettbewerbsrunde
• Notenpreise für die drei Finalisten, gestiftet vom Bärenreiter-Verlag

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Neben den Preisgeldern bekommen die Preisträger zahlreiche Möglichkeiten in Solo-Rezitals und als Solisten mit Orchestern weltweit aufzutreten.

Den Auftakt zu der International Telekom Beethoven Competition Bonn 2021 bildet die Preisträgersoirée im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn. Der Japaner Yuto Takezawa ist zweiter Preisträger der Beethoven Competition 2019; die Südkoreanerin Shihyun Lee erhielt im selben Jahr den dritten Preis. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Robert Schumann.

 

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