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Bad Honnef

5 Bad Honnefer Helfer unterstützten bei der Schifffahrt für behinderte Menschen

Von Jens Koelzer, DRK Bad Honnef

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v.r. Frank Winkler, Monika Braubach-Winkler, Olga Idt, Dorothea Schremper, Brigitte Waßmann | Foto: DRK Bad Honnef

Bad Honnef. Alles war ganz anders als in den letzten Jahren. Die 34. Schifffahrt für behinderte Menschen wäre um ein Haar am Niedrigwasser des Rheins gescheitert. Bis zur letzten Minute wurde noch heftig umgeplant und so ging die Fahrt mit der barrierefreien Prins Willem Alexander am 27.08.2018 nicht in Richtung Koblenz sondern von Duisburg aus nach den Niederlanden.

Bereits am Samstag, d. 25.08.2018, machten sich Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Rhein-Sieg-Kreis auf die Anfahrt nach Duisburg zur Anlegestelle Mühlenweide. Am frühen Nachmittag begann das Einladen der wichtigsten Utensilien und der Lebensmittel auf das Schiff. Die Personalkabinen wurden bezogen und sich häuslich eingerichtet. Frank, Olga und Brigitte, die drei aus der Küchencrew, hatten ebenfalls Gelegenheit sich an ihren Arbeitsplatz für die nächsten 5 Tage einzurichten. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Grillen zum Kennenlernen verbracht.

Dorothea Schremper, Brigitte Waßmann (r.) | Foto: DRK Bad Honnef

Am Sonntag kamen am Nachmittag die Gäste. Für viele war es ein herzliches Wiedersehen, es waren aber auch einige Neulinge dabei. Mit den Mittfahrenden kamen auch die letzten zwei aus der Bad Honnefer DRK-Gruppe. Monika und Dorothee, die als Krankenschwestern für das Wohl der Menschen zuständig waren. Nach dem Bezug der schönen Gästekabinen wurden die Reisenden von den Organisatorinnen der traditionellen Schifffahrt, dem DRK-Vorstand des Rhein-Sieg-Kreises und der niederländischen Schiffsbesatzung herzlich an Bord begrüßt. Für die Küchencrew war es die Feuertaufe: das erste Essen für die Gäste zuzubereiten. Es hat allen super geschmeckt und die Zusammenarbeit im Küchenteam funktionierte auch.

Am Montagmorgen ging es dann endlich los. Gemütlich schipperte die Prins Willem Alexander über den Niederrhein. Vorbei an hübschen Städten, Weiden und Uferlandschaften. Alles bei bestem Reisewetter. Am Abend machte das Schiff dann in Vlaardingen halt. Es gab Gelegenheit zu Landgang. Obwohl in der kleinen Stadt nicht viel zu sehen gab, tat es gut sich die Beine vertreten zu können. In den frühen Morgenstunden wurde dann die Fahrt fortgesetzt in Richtung Rotterdam. Nach einem kurzen Ausflug auf die Nordsee ging es über den Hoek von Holland wieder in den Waal, wie der Rhein in den Niederlanden heisst.

In Rotterdam gab es nach einer Hafenrundfahrt wieder die Gelegenheit, sich die Stadt anzuschauen. Rotterdam ist nicht hübsch aber interessant und der Hafen alleine schon beeindruckend. Der nächste Tag führte in das auf einer Insel gelegene Dordrecht. In der schönen Innenstadt konnte man bummeln und in den zahlreichen Cafe´s das Leben geniessen. Der nächste und letzte Anleger war dann die Universitätsstadt Nijmegen mit ihrem lebendigen, internationalen Flair. Noch einmal konnten Eindrücke gesammelt werden und zum Shopping bietet die Stadt reichlich Gelegenheit.

Am Abend gab es das traditionelle Abschiedsessen mit einer „funkensprühenden“ Eistorte zum Dessert. Wie es sich auf einer Kreuzfahrt eben gehört. Überhaupt hatten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer jeden Tag engagiert, um die Gäste zu unterhalten. Ob Bingospiel oder lustige Darbietungen, alles war gut und von langer Hand vorbereitet. Freitag gegen Mittag legte dann die Prins Willem Alexander wieder in Duisburg an. Auch hier war schon alles bereit für den Transport der Gäste nach Hause. Auch für die Ehrenamtler standen Fahrzeuge zur Heimreise zur Verfügung.

Die Fünf aus Bad Honnef ziehen ein sehr positives Fazit aus den vergangenen Tagen. Die Schifffahrt für behinderte Menschen ist ein wirklich gutes soziales Angebot. Mit unheimlich viel Engagement wird hier die Gelegenheit gegeben, bezahlbaren Urlaub vom dem – auch für Angehörige – anstrengenden Alltag mit Einschränkungen zu machen. Von der Öffentlichkeit relativ wenig beachtet, macht das Rote Kreuz hier seinem Namen alle Ehre.

Im nächsten Jahr heisst es für Monika, Dorothee, Brigitte, Olga und Frank vielleicht wieder: Leinen los für die 35. Schifffahrt für behinderte Menschen.

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Bad Honnef

Neu ausgestattet: Stadtinformation und Stadtbücherei im Rathaus

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Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef. Bürgermeister Otto Neuhoff lobte, wie ordentlich der Eindruck von Stadtinformation und Stadtbücherei ist. Das macht die neue Theke, in deren Fächern die Informationsbroschüren der Stadtinfo übersichtlich präsentiert werden können. Direkt nebenan an einem niedrigeren Tisch für die Ausleihe und Rückgabe der Stadtbücherei. Trotz der Nähe kann getrennt gearbeitet werden, wobei der „kleine Dienstweg“ durch die Durchgänge immer offen ist und auch immer öfter genutzt wird. Stadtinfo und –bücherei sind seit März 2018 gemeinsam im Rathaus in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss untergebracht.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hatten sich eingefunden, um auf die neue Einrichtung mit einem Glas Sekt oder Orangensaft anzustoßen. Sie kommen gut miteinander aus, die Kommunikation ist ausgezeichnet. Bürgermeister Otto Neuhoff kündigte ein Get-together an, um alle zusammenzubringen, die sich um die Vermarktung der Region kümmern, um sie nach außen hin geschlossener zu präsentieren. Außerdem ist ein neuer Tourismusführer geplant. „Aber der Kern vom Ganzen ist jetzt hier im Rathaus“, sagte Bürgermeister Otto Neuhoff. „Ich danke allen, die hier mitmachen und das Angebot Schritt für Schritt verbessern. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen andocken und ehrenamtlich mithelfen.“

Stadtinfo und Stadtbücherei suchen Menschen, die gerne im Thekendienst mitarbeiten möchten. Wobei die Arbeitszeit flexibel gehandhabt werden kann. Wolf-Dieter Michaeli engagiert sich in der Stadtinfo und berät sowohl Touristen als auch Bürgerinnen und Bürger von Bad Honnef. Die Einheimischen kommen, um sich zu informieren oder wenn sich Besuch angemeldet hat. Wolf-Dieter Michaeli sagte: „Wir sind mit der Einrichtung zufrieden Insgesamt kann man gut damit arbeiten. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und Teamleiterin Stephanie Eichhorn klappt gut.“ Er macht auch gerne Werbung für die zwei E-Bikes, die ausgeliehen werden können, denn so ein Angebot hat nicht jede Stadt.

Bei der Stadt Bad Honnef gehört der Bereich Tourismus zur Wirtschaftsförderung mit Leiterin Johanna Högner und Lucie Leyendecker als Ansprechpartnerin. Auch Johanna Högner sprach ein großes Lob aus, dass die Zusammenführung der beiden Einrichtungen so gut geklappt hat. Auch sie appelliert, dass sich mehr ehrenamtliche Kräfte melden.

Bis Anfang 2018 betrieb Thomas Bock die Stadtinfo. Im vergangenen Jahr kündigte er plötzlich den Vertrag mit der Stadt.

 

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Bad Honnef

127,5 Tonnen schwerer Transformator wurde am Abend durch Honnef gezirkelt

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Bad Honnef. Ein Gigant macht sich auf die Reise durchs Siebengebirge. 127,5 Tonnen schwer ist der Großtransformator der ABB Transformatoren AG, der heute am späteren Abend die Reise vom Lohfeld nach Bonn zum Graurheindorfer Hafen antrat. Mehrere Stunden wurden für die schwierige Reise kalkuliert.

Wegen seiner immensen Größe und Schwere muss der Transporter einige Umweg in Kauf nehmen. Der direkte Weg über die B42 ausgeschlossen. Die marode Drachenbrücke durfte er nicht überqueren.

So führt die Strecke durch das Schmelztal, über Aegidienberg, Königswinter, die Bonner Innenstadt bis ins Hafenviertel in Graurheindorf.

Voraus fuhr ein großes Aufgebot Polizisten, Verkehrstechnikfachleute räumten im Vorfeld alle möglichen Hindernisse aus dem Weg.

Rund 60 dieser Transformatoren setzt ABB jährlich zusammen. Kosten: mehrerer Millionen Euro.

Normalerweise verschickt ABB die Transformatoren per Schiff. Das war diesmal auf Grund der niedrigen Fahrrinne nicht möglich.

Wenn alles gut geht, hat der Transport gegen 2 Uhr sein Ziel erreicht.

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Bad Honnef

Ohbach: Zufluss zum toten Rheinarm versiegt

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Bad Honnef. Dort, wo der Ohbach normalerweise in den toten Rheinarm fließt, tropft zurzeit nichts mehr. Nur noch kleine Pfützen sind zu entdecken. Und natürlich jede Menge Müll. Die lange Hitzeperiode und der fehlende Niederschlag sorgen dafür, dass viele Bäche und Seen wenig Wasser führen. Ein Problem für die Umwelt und Gesundheit.

Das Landesumweltamt des Kreises hat deshalb vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass aus den Bächen kein Wasser mehr entnommen werden soll. Deswegen kontrollieren Mitarbeiter des Amtes zurzeit unter anderem auch den Bachverlauf des Ohbachs. Wer sich nicht daran hält, kann zu einem Bußgeld verdonnert werden.

Laut Kreisverwaltung nutzen Anlieger häufig das Wasser öffentlicher Teiche und Bäche zum Beispiel zur Bewässerung des eigenen Gartens.

Im Bereich Selhof fließt das Wasser noch – mehr oder weniger stark. Am Tunneleingang Linzer Straße wird der zu bestimmten Jahreszeiten reißende Ohbach immer mehr zu einem Rinnsal.

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