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Rhein-Sieg/Bonn

Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs feierlich verabschiedet

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Foto: RSK

Rhein-Sieg-Kreis – Wer fleißig gearbeitet hat, darf auch feiern. Und richtig Freude macht es, wenn sich der Fleiß auch gelohnt hat und in erfolgreichen Abschlüssen sichtbar wird: bei verschiedenen Abschlussveranstaltungen vom 21. Juni bis zum 9. Juli diesen Jahres erhielten insgesamt 904 junge Leute in einem feierlichen Rahmen die in ihrem jeweiligen Bildungsgang erworbenen Zeugnisse.

175 Schülerinnen und Schüler bestanden erfolgreich die 2- jährige Höhere Handelsschule mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Verwaltung. “Die größten Meister sind diejenigen, die nie aufhören Schüler zu sein”, mit diesem Zitat des ehemaligen Erzbischofs von Freiburg, Ignaz Anton Demeter, ermutigte Landrat Sebastian Schuster in seinem Grußwort die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Handelsschule zu stetiger Offenheit für Neues und zum Lernen.

Er dankte der Schulleitung und allen Lehrerinnen und Lehrern: “Ohne ihren unermüdlichen Einsatz, aber auch unerschütterliche Gewissheit in die Fähigkeiten Ihrer Schülerinnen und Schüler würden wir heute hier keinen Abschluss feiern”. Mit der am Berufskolleg grundgelegten fundierten Ausbildung und mit einem guten Abschluss erhielten die jungen Menschen den “Schlüssel zu einem Leben, welches Sie sich dann nach Ihren Wünschen gestalten können”, betonte Landrat Sebastian Schuster.

Der jetzt erlangte Abschluss führt einen Teil der Absolventinnen und Absolventen in Praktika, um die volle Fachholschulreife zu erreichen; danach dürfen sie dann ein Studium aufnehmen. Viele der Schülerinnen und Schüler gehen in die Ausbildung, als Kaufleute für E-Commerce, Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement und Verwaltungsfachangestellte, oder sie entscheiden sich für eine Ausbildung bei der Polizei, beim Zoll. Und Einige werden ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten. Dabei vergaß Landrat Sebastian Schuster nicht, für eine Ausbildung beim Rhein-Sieg-Kreis, der vielfältig und gut ausbilde, zu werben!

Schulleiterin Daniela Steffens entließ “ihre” Schülerinnen und Schüler mit einem Zitat von Samuel Beckett, das lautet “Immer versucht. Immer gescheitert. Egal. Versuch es wieder. Scheitere wieder. Scheitere besser.” und ermutigte die jungen Leute für ihren weiteren Lebensweg mit den Worten: “Wenn Sie jetzt einen neuen Lebensabschnitt beginnen, dann müssen Sie lernen, wie man mit Fehlern umgehen muss. Akzeptieren, nicht aufgeben, weitermachen, an sich selbst glauben, aber auch für andere Verständnis zeigen und Kompromisse eingehen, niemals von oben herab, weil man besser ist, weniger Fehler macht als der andere, dem man das dann zeigen muss.”

Zum Abschluss der Feier mit vielen Gästen, die musikalisch von Schülern gestaltet wurde, gab es einen Sektempfang, Kuchen und ein großes Obstbuffet mit Schokoladenbrunnen. Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg ist eines von vier Berufskollegs in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Das Berufskolleg mit seinen drei Teilstandorten in Bad Honnef, Eitorf und Neunkirchen-Seelscheid bietet folgende Schulformen und Bildungsgänge an:

– Berufsschule für Auszubildende im dualen System (kaufmännische Berufe, wie z.B. Bankkaufleute, Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer/innen, Kaufleute im E-Commerce)
– Klassen für Schüler/innen ohne Berufsausbildungsverhältnis
– Berufsfachschule (Handelsschule)
– Höhere Berufsfachschule (Höhere Handelsschule)
– Berufliche gymnasiale Oberstufe: Wirtschaftsgymnasium

(hei)

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Königswinter

Rhein-Sieg-Kreis ohne Grenzen – Extremläufer schlägt Brücke über den Rhein

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Königswinter/Rhein-Sieg – Ein besonderes Ereignis fand heute Mittag am Fähranleger in Niederdollendorf statt. Ausdauersportler Heinz Jäckel traf dort beim Rhein-Sieg-Jubiläumslauf über 56 Kilometer von Windeck bis Rheinbach auf den Landrat Sebastian Schuster und den Königswinterer Bürgermeister Peter Wirtz.

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Unter dem Motto „Links und Rechts des Rheins – alles eins“ macht der 71-Jährige deutlich, dass der Rhein keine Grenze durch den Kreis zieht.

Seit mehr als 50 Jahren ist der gebürtige Herner im Rhein-Sieg-Kreis zu Hause und nahm an unzähligen Marathons teil.

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Rhein-Sieg/Bonn

Kinderklinik St. Augustin: Landrat und Asklepios-Spitze suchen nach Lösungen

Erneutes Treffen für Anfang August geplant

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Landrat Schuster will Kinderklinik retten

Rhein-Sieg/Hamburg –  Heute fand erstmalig ein Gespräch zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Konzernspitze von Asklepios in Hamburg statt. In einem vom Kreis als sehr konstruktiv beurteilten Gespräch erörterten Landrat Sebastian Schuster, Kreisgesundheitsdezernent Dieter Schmitz, Asklepios CEO Kai Hankeln und Asklepios-Regionalgeschäftsführer für Sankt Augustin, Dr. Klaus Schmolling, die aktuelle Situation der Kinderklinik Sankt Augustin und des Deutschen Kinderherzzentrums.

Die Kinderklinik Sankt Augustin befindet sich aktuell in einer existenzbedrohlichen Lage. Der Grund ist das drohende Aus für das Deutsche Kinderherzzentrum der Klinik, da die führenden Mediziner und Fachkräfte ab Oktober an das Kinderherz-Zentrum der Universitätsklinik Bonn wechseln werden. Gleichzeitig hat das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Bedarfsnotwendigkeit zweier Kinderherzzentren in räumlicher Nähe von Sankt Augustin und Bonn in Frage gestellt. Der Klinik bricht damit annähernd die Hälfte der Erlöse weg und sie wird aus eigener Kraft nicht mehr überleben können. Asklepios hatte daher beim Land Fördermittel aus dem Strukturfonds des Bundes zur Schließung des Klinikstandorts beziehungsweise Fördermittel zur Schließung der Kinderherzchirurgie und Kinderkardiologie in Verbindung mit der Gewährung eines Sicherstellungszuschlags für den verbleibenden Krankenhausbetrieb beantragt.

Im Vordergrund der heutigen Gespräche stand die Erörterung einer tragfähige Lösung für die aktuelle Problematik der Klinik. Asklepios und der Landrat hätten sich dabei gegenseitige Unterstützung bei den kommenden Gesprächen insbesondere mit der Landesregierung zugesichert, so die Kreis-Pressestelle. Verschiedene Lösungsvarianten seien diskutiert worden, über deren konkrete Inhalte zwischen den Gesprächspartnern jedoch Stillschweigen vereinbart worden sei. Anfang August wollen sich die Teilnehmer erneut zusammensetzen.

„Wir sind dankbar für das Verständnis und die Bereitschaft des Landrates, uns auf der Suche nach einer Zukunft für die Kinderklinik Sankt Augustin zu unterstützen”, so Kai Hankeln, CEO der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. Er hoffe, dass im Interesse der Kinder, Eltern und Beschäftigten der Kinderklinik gemeinsam ein Weg aus dieser sehr bedrohlichen Lage gefunden werde.

Landrat Schuster wünscht sich nach dem nächsten Gespräch mehr Klarheit. Oberstes Ziel müsse eine bestmögliche kinderärztliche Versorgung in der Region sein. “Dafür will ich mich stark machen”, betonte Schuster.

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Rhein-Sieg/Bonn

Bis zu 650 Euro mehr für Bäcker-Azubis im Rhein-Sieg-Kreis

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Rhein-Sieg – Durch den Anstieg der Ausbildungsvergütungen können Azubis in der Region jetzt bis zu 650 Euro mehr erhalten, doch der Anspruch kann bereits Ende Juli verfallen. Darauf machte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufmerksam.

Die rund 190 Bäcker-Azubis im Rhein-Sieg-Kreis dürfen sich freuen über den Lohn-Nachschlag. Grund dafür ist ein Beschluss des Bundesarbeitsministeriums, die Ausbildungsvergütungen im Bäckerhandwerk für alle im Nachhinein allgemeinverbindlich zu machen. Jeder Azubi hat jetzt das Anrecht tariflich bezahlt zu werden, egal ob dies bisher auch der Fall war oder deren Betrieb nicht an die tarifliche Bezahlung gebunden war. Azubis, die bisher ohne einen Tarifvertrag arbeiteten, können nun die dadurch entstandene Differenz vom Arbeitgeber nachgezahlt bekommen.

Seit September 2018 liegen die Ausbildungsvergütungen im Bäckerhandwerk bei 565 Euro pro Monat im ersten, 670 Euro im zweiten und 800 Euro im dritten Jahr. Zum 1. September 2019 steigen die Azubi-Vergütungen dann erneut – auf  615, 700 und 820 Euro.

Die Nachzahlung von bis zu 650 Euro durch den Arbeitgeber wird fällig, wenn in den letzten zehn Monaten seit September 2018 weniger gezahlt wurde als eigentlich festgelegt.

Daher bittet die NGG die Azubis in der Region, ihre letzten Lohnbescheide auf die Nachzahlung zu überprüfen. „Wer leer ausgegangen ist, sollte sich unbedingt an die Gewerkschaft wenden. Für Mitglieder kann die NGG das fehlende Geld einfordern – notfalls vor Gericht“, so Wiesner von der NGG Köln. (lvs)

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