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Bad Honnef

Bad Honnef sucht Schiedsperson

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Bad Honnef | In Bad Honnef ist das Amt der Schiedsperson neu zu besetzen, denn die Amtszeit der bisherigen Schiedsperson ist am 16.03.2018 abgelaufen. Die Aufgabe einer Schiedsperson ist die gütliche Schlichtung streitiger Rechtsangelegenheiten. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.

Das Amt der Schiedsperson kann von Bürgerinnen und Bürgern übernommen werden, die mindestens 30 Jahre alt sind, die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter haben, nicht unter Betreuung stehen und im Schiedsamtsbezirk – dem Stadtgebiet Bad Honnef – wohnen. Zur Schiedsperson soll nicht gewählt werden oder wiedergewählt werden, wer das 70 Lebensjahr vollendet hat. Die Schiedsperson wird durch den Rat der Stadt Bad Honnef für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Die Aufgabe der Schiedsperson und deren Stellvertreterin oder Stellvertreter besteht darin, zur Vermeidung gerichtlicher Auseinandersetzungen festgefahrene Konfliktsituationen und verhärtete Fronten durch Verhandlungsgeschick aufzubrechen und dadurch kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zivilrechtlicher und strafrechtlicher Art zu schlichten und durch Abschluss eines Vergleichs zu beenden. Sie sind keine Schiedsrichter und nicht zu einer Entscheidung irgendwelcher Art berufen. Zwang zur Einigung dürfen sie nicht ausüben. Als Organe der Rechtspflege müssen die Schiedsperson und die stellvertretende Schiedsperson inner- und außerhalb der Güteverhandlungen stets unparteiisch sein. Anteilnahme an den zu verhandelnden Sachen, die geduldige Bereitschaft, den Beteiligten zuzuhören und auf ihr Vorbringen einzugehen, die Herstellung einer ruhigen und entspannten Atmosphäre sowie zurückhaltendes Auftreten der Schiedsperson sind die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit.

Besonderes Fachwissen ist nicht erforderlich. Durch regelmäßige Schulungen und Seminare werden die entsprechenden Kenntnisse vermittelt.

Wahlvorschläge oder Bewerbungen für das Ehrenamt können bis zum 11.05.2018 schriftlich an den Bürgermeister der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef, gerichtet werden. Wer Fragen hat und das Bewerbungsformular beantragen möchte, wendet sich an Gerrit Schöne-Warnefeld (Telefon 02224/184-151, E-Mail gerrit.schoene-warnefeld@bad-honnef.de) oder Annette Engels (Telefon 02224/184-158, E-Mail annette.engels@bad-honnef.de) .

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Bad Honnef

Ausstellung “Katoku Katoku” mit Kato Kuchta und Marc van Riehl eröffnet

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Kato Kuchta, Mutter Nesrin Calagan und Helmut Reichelt | Foto: Florette Hill

Bad Honnef. Großer Andrang herrschte heute Nachmittag in der Bad Honnefer Ladenzeile. Dort wurde die erste Ausstellung im neuen Jahr mit den Künstlern Kato Kuchta und Marc van Riehl eröffnet: “Katoku Katoku”.

Von Kato Kuchta mit Photoshop bearbeitet

Der 11-jährige Kato Kuchta zeigte von ihm bearbeitet Fotos. Teilweise hatte er die Motive selbst fotografiert, aber auch Bilder aus dem Internet oder von seinem Vater wurden mit Photoshop künstlerisch verfremdet. Gelernt hat der die Bildbearbeitung bei seinem Mentor Helmut Reinelt, der jetzt seit einem Jahr mit Kato zusammenarbeitet.

Marc van Riehl | Foto: Florette Hill

Im Raum AiR2 zeigt Marc van Riehl seine Musizierenden Pendel. In Anlehnung und Weiterführung der Minimal Music von Steve Reich und Phil Glass schwingen diese zwar im gleichen Tempo, aber keineswegs synchron. Stattdessen ändern sie im Zusammenspiel miteinander ebenso wie Kirchenglocken stetig den Rhythmus, sodass der musikalische Gesamteindruck für jeden einzelnen Augenblick ein Unikat ist. Umso mehr, als jedes Pendel sein eigenes, eher ungewöhnliches ‘Musikinstrument’ ansteuert.

Die Ausstellung ist bis zum 24. Februar 2019 in der Ladenzeile, Bad Honnef, Bahnhofstr. 1, zu sehen.

www.antiform.eu

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Bad Honnef

Aeham Ahmad stellt sein Buch “Und die Vögel werden singen” vor

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Bad Honnef. Am Freitag, dem 25. Januar 2019, 20 Uhr, präsentiert Aeham Ahmad im Kursaal sein Buch “Und die Vögel werden singen”. Bekannt wurde der Autor als “der Pianist, der in den Trümmern von Yarmouk, Damaskus, spielte”. Im September 2016 trat er im Festsaal der Akademie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbei (GIZ) schon enmal in Bad Honnef auf.

Fesselnd beschreibt er in dem Buch die Realitäten seines Landes im Krieg. Mit seiner Musik hat er immer wieder Hoffnung gegeben. 2015, kurz nach seiner Ankunft in Deutschland, erhielt er den ersten Beethovenpreis der Beethoven Academy. Die Trophäe, inzwischen zum vierten Mal verliehen, wird von dem Honnefer Künstler Dirk Wilhelm gestaltet.

Ahmads Buch enthält Erfahrungen über die Flucht, seine Ankunft und sein Leben in Deutschland. Es wurde mittlerweile zu einem Bestseller und in sieben Sprachen übersetzt.

Aus diesem Buch lesen Honneferinnen und Honnefer, Rita Pütz, Belal Ayoubi u.a. im Wechsel zu den Liedern und der Klaviermusik Aeham Ahmads.

Eintritt 19 €, ermässigt 10 €, Vorverkauf Buchhandlung Werber, Bonnticket

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Bad Honnef

Heimat- und Geschichtsvereins jetzt in eigenen Geschäftsräumen

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Die Bad Honnefer Fahne macht auf den neuen Standort des Heimat- und Geschichtsvereins in der Bergstraße 3 aufmerksam

Bad Honnef. Der Heimat- und Geschichtsvereins hat eine eigene Geschäftsstelle. Am Samstag wurde sie in der Bergstraße 3 offiziell eröffnet.

In den 1950er Jahren auf Anregung Dr. Konrad Adenauers als Rhöndorfer Heimatverein gegründet, ruhte die Arbeit nach kurzer Zeit wieder. Als die Stadt durch den Rhein-Sieg-Kreis die Auflage zur Führung eines historischen Archivs erhielt, übergab der damalige Stadtdirektor Dr. Johannes Wahl den Verein in städtische Verantwortung und mandatierte ihn mit der Pflege der Stadtgeschichte und der Führung des historischen Archivs der Stadt.

In diesem Rahmen übernahm der Stadtdirektor – qua Funktion – die Rolle des 1. Vorsitzenden und der jeweilige Schul- und Kulturamtsleiter den geschäftsführenden Vorsitz. Dadurch war der HGV über viele Jahre eng mit dem Rathaus verbunden, in dessen Räumlichkeiten auch die im Eigentum des Vereins befindlichen Archivalien aufbewahrt wurden.

Vor gut einem Jahr bekam nun der HGV die Möglichkeit, Räumlichkeiten in der Bergstraße zu nutzen. Dies gibt dem Verein nicht nur erstmals eine eigene „Heimat“, sondern bietet auch die Chance, die Archivalien der interessierten Öffentlichkeit zugänglich und so der Heimatforschung verfügbar zu machen.

Ohne die Unterstützung der Stadtsparkasse Bad Honnef wäre die Ausstattung der Räumlichkeiten nicht möglich gewesen, so der Heimat- und Geschichtsverein.

 

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Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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