Bad Honnef will neues Geburtshaus mit 50.000 EUR unterstützen

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Bad Honnef – Für viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region war es ein Schock, als das Bad Honnefer Cura-Krankenhaus Ende 2020 seine Geburtsstation dichtmachte. Trotz Intervention vieler Politikerinnen und Politiker aus NRW und Rheinland-Pfalz gelang kein Umdenken bei den Verantwortlichen.

Bereits 2021 gründete sich der Verein für Geburtshilfe und Familiengesundheit und verfolgte unter anderem vehement das Ziel, eine Alternative zu entwickeln. Das scheint nun zu gelingen. Ein entsprechendes Gebäude wurde in der Königswinterer Kellerstraße gefunden. Läuft alles wie geplant, könnte das Geburtshaus im Siebengbirge bereits im kommenden Sommer eröffnen. Zunächst sind 100 bis 120 Geburten im Jahr geplant, später sollen 200 bis 250 möglich sein.

Die Stadt Königswinter hat bereits eine Anschubfinanzierung von 30.000 EUR beschlossen. Bad Honnef will 50.000 EUR zur Verfügung stellen. Am kommenden Donnerstag soll der Rat über die Freigabe der Haushaltsmittel entsprechend dem Konzept- und Businessplan Geburtshaus Siebengebirge entscheiden.

Die Sitzung beginnt um 18 Uhr in der Aula des Siebengebirgsgymnasiums.

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