Blickwinkel – 1. Rettungsdienste | 2. Frauensport | 3. Biergarten

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Rettungsdienste

Am Morgen verstarb ein 22-Jähriger auf der L330 in Königswinter in seinem Auto. Zuvor hatte er sich mehrfach überschlagen, prallte anschließend gegen einen Baum.

Das Foto der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter schaudert. Zu sehen ist nur noch ein Knäuel Blech. Wie mag erst der Anblick des verunglückten Fahrers für die Feuerwehrleute gewesen sein, die den Leichnam aus dem Wrack befreiten?

Wir können nur sehr, sehr froh darüber sein, dass es Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich immer wieder solchen Situationen stellen und sich ehrenamtlich für das Gemeinwesen einsetzen. Danke!

Frauensport

Die Damenfußballmannschaft des FC Barcelona zog nach zwei Siegen gegen Bayern München ins Championsfinale ein. In München waren 2.000 Zuschauer zugegen, in Barcelona verkaufte der Veranstalter über 15.000 Karten.

Warum hierzulande erfolgreiche Frauensportlerinnen so wenig Beachtung und Respekt finden, bleibt ein Geheimnis der Deutschen. Zur Erinnerung: 2015 meldete der FV Bad Honnef seine Frauenmannschaften vom aktuellen Spielbetrieb ab, obwohl sie Meisterschaften und Pokalfinale gewannen und die Kader alles andere als klein waren.

Die Männerprofimannschaft der Dragons steigt kläglich ab, hingegen werden die Dragonladies, von der Öffentlichkeit wenig beachtet, Vizemeisterinnen in der Regionalliga. Während die Absteiger in der ehrwürdigen Menzenberger Sporthalle spielen dürfen, müssen sich die erfolgreichen Dragonladies mit der engen Sibi-Halle begnügen.

Die Funktionäre könnten diesem Ungleichgewicht ein Ende setzen. Mal sehen.

Biergarten

Gibt es noch eine Zukunft für den Biergarten auf der Insel? Nachdem favorisierte Bewerber abgesprungen sind, deutet sich nun eine halbherzige Lösung an. Das wär schlecht.

Warum wird die Anlage nicht zu einem Bürgerhaus gemacht? Im Café könnte ohne großen Aufwand ein Spielhaus für Kinder und Erwachsene eingerichtet werden, den Biergarten könnten Vereine bewirtschaften.

Klar, wäre diese Lösung für die Stadt wirtschaftlich nicht so lukrativ, aber allemal sympathischer als eine Notlösung oder ein Pächter-Fehlgriff. Geht das Biergartengewurschtel so weiter, leidet nicht nur die Insel, sondern die Region.

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