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Bad Honnef

Bürgerdialog: Hockeyverein ärgert fehlende Null-Variante – Kommt es jetzt zu einem Bürgerbegehren?

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Mit diesem Plakat kämpft der HCH für den Erhalt seiner Vereinsanlage

Bad Honnef | Um seine Existenz bangt der traditionsreiche Bad Honnefer Hockey-Club. Grund sind Planungen, das von der Stadt an den Verein verpachtete Sportgelände zu bebauen. Alternativ sollen die Hockeyspielerinnen und -spieler ins Stadion ziehen und sich einen neuen Kunstrasenplatz mit den Fußballern teilen. Einschränkungen müssten die Leichtathleten hinnehmen, da zum Beispiel Wurfdisziplinen nicht mehr möglich wären.

In einer Bürgerdialogveranstaltung (Dienstag, dem 13.03.2018, im Zeitraum von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr, im Ratssaal des Rathauses), stellt die Stadtverwaltung die Entwicklung und Bebauung des heutigen Hockeyplatzes sowie des benachbarten Bolzplatzes vor. Hierzu lädt die Verwaltung alle Bürgerinnen und Bürger ein.

Auch der Hockeyverein hat Einladungen per Flugblatt verteilt und ruft die Bevölkerung auf, sich an der Diskussion zu beteiligen. Denn: “Jede Stimme, die eine Bebauung auf der letzten „Grünen Oase“ mitten in der Stadt ablehnt, ist eine Stimme für den Erhalt des Hockey-Clubs und eines Stücks Natur!”

Wilhelm Strohmeier, Vorsitzender des HCH, ärgert insbesondere, dass im Rahmen des Bürgerdialogs nur drei alternative Bebauungsvorschläge zur Diskussion gestellt werden sollen. Eine Null-Variante, also die Alternative “Nichtbebauung” ist nicht vorgesehen.

Nicht einschätzbar ist auch das Verhalten der Anlieger am Rande des möglichen Bebauungsgebietes und des Stadions. Sie müssten sich auf mehr Verkehr und eine höhere Frequenz des Stadion vorbereiten. Immer häufiger wird in der letzten Zeit in der Umgebung der Menzenberger Sportanlage von der Möglichkeit eines Bürgerbegehrens gesprochen, das Gerücht, eine dafür notwendige Unterschriftenliste liege bereits vor, hält sich hartnäckig. – Ein Bürgerbegehren ist ein Instrument der direkten Demokratie in Deutschland auf kommunaler Ebene. Würde der Rat dem nicht zustimmen, käme es zu einem Bürgerentscheid. Eine solche Abstimmung gab es in Bad Honnef zuletzt 2009, als es um den Nationalpark Siebengebirge ging.

Ziel: Bauland für junge Familien

Das Bebauungsplangebiet befindet sich zwischen Kardinal-Frings-Straße, Feilweg, Krachsnußbaumweg sowie der Fläche des Stadions Menzenberg.

Mit dem Bebauungsplan wird das Ziel verfolgt, durch die Entwicklung kommunaler Flächen zusätzliches Bauland beispielsweise für junge Familien in der Bad Honnefer Tallage zu schaffen. Hierzu wurden für den Bürgerdialog drei unterschiedliche Bebauungs- und Erschließungsvarianten mit verschiedenen Wohnmischungen entwickelt. Der Erlös aus der Entwicklung der Hockeyplatzfläche zum Neubaugebiet ist die finanzielle Grundlage, um die Sportanlage Menzenberg zu sanieren und weiterzuentwickeln.

Mitarbeiter der Verwaltung stehen während der Dialogveranstaltung als Gesprächspartner zur Verfügung. „Mit diesem neuen Format der Bürgerbeteiligung wollen wir mehr zeitliche Flexibilität auch für Familien schaffen und durch kleinere Gesprächsgruppen den direkten Kontakt zwischen der interessierten Öffentlichkeit und der Verwaltung erleichtern“, so Geschäftsbereichsleiter Städtebau Fabiano Pinto.

Ansprechpartner für das Projekt bei der Verwaltung der Stadt Bad Honnef ist Herr Herbert Klein, Fachdienst Stadtplanung, Telefon 02224/184-152, E-Mail herbert.klein@bad-honnef.de

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Bad Honnef

Feriennaherholung – Magische Zeiten gingen heute zu Ende

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Bad Honnef – Katja Völkner vom Eis-Atelier machte mit leckerem Eis die Kinder froh. Auf der Bühne verzauberten die Akteure die Zuschauer mit Musik, Tanz und Spiel.
Nach zwei Wochen ging die Feriennaherholung heute auf der Insel Grafenwerth zu Ende. 160 Kinder erlebten glückliche Tage an den Standorten OGS Selhof und Reichenberg und den evangelischen Gemeindehäusern im Tal und in Aegidienberg. Begleitet wurden sie von 50 Teamern durch magische Welten, so das Motto der diesjährigen FNE.

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Kreativangebote wie der Bau eines chinesischen Drachens und Bastelangebote aus der Welt der Zauberer und der Mystik bestimmten unter anderem den Alltag der Teilnehmer. Zwei Ausflüge ins Trampolino nach Andernach und in den Naturpark Panabora in Waldbröl standen ebenfalls auf dem Programm.

Heute wurden Tänze aufgeführt, Geschichten erzählt und es wurde musiziert.

Lisa Scharfenstein, stellvertretende Vorsitzende des Stadtjugenrings, der die Feriennaherholung in Kooperation mit der Ev. Jugend veranstaltete, zeigte sich zum Schluss sehr zufrieden.

Nach zwei erfolgreichen Jahren beendet sie nun aus beruflichen Gründen ihr Engagement bei der Feriennaherholung. Für sie gab es viel Dank, Blumen, Applaus und noch ein Tänzchen.

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Bad Honnef

Der Borkenkäfer macht dem Stadtwald zu schaffen – und wird nun großflächig bekämpft

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Bad Honnef – Die Idylle täuscht im Honnefer Stadtwald täuscht. Dort ist die Natur schon lange nicht mehr im Lot.

Heute waren es Stephan Schütte vom Landdeseigenen Forstbetrieb und Fabiano Pinto vom Städtebau der Stadt Bad Honnef vor Ort und berichteten über den Zustand des Waldes, der durch Hitzeperioden und Borkenkäfer ziemlich ramponiert wurde.

Nach Untersuchungen von fünf Regionalforstämtern in Deutschland könnte aus einem Baum eine potenzielle Borkenkäfernachkommenschaft von ca. anderthalb Milliarden entstehen. Um eine unkontrollierte Verbreitung zu verhindern, muss gehandelt werden.

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Damit wenigstens ein Teil der 1200 ha großen Stadtwaldfläche gerettet werden kann, fährt jetzt schweres Gerät durch den Stadtwald. Ein Harvester kann ganze Bäume in nahezu einem Arbeitsschritt verkaufsfertig bearbeiten – bis zu 200 Stück am Tag.

Naturschützer ärgert der Einsatz der schweren Maschinen. Ihrer Meinung nach verdichte sich durch das Gewicht der Ungetüme der Boden. Zu Lasten der Tierwelt. Und der Boden könne kaum noch Wasser speichern.

Überhaupt gibt es Naturschützer, die die Auffassung vertreten, man solle den Wald in Ruhe lassen, damit er sich von selbst regenerieren könne. Die Fachleute von Stadt und Forstamt wägen da zwischen den Interessen von Bürgern, Natur und Ökonomie ab. Wird nichts getan, ist für den Menschen ein Waldbesuch bald zu gefährlich. Und wirtschaftlich zählte der Wald schon immer zu den Haupteinnahmequellen für Kommunen und Privatiers. Hauptabnehmer bei Holz ist zurzeit China. Auch dahin wird Schadholz aus dem Stadtwald geliefert.

Bad Honnefs Stadtförster Josef Klöckner konnte heute wegen Krankheit nicht anwesend sein.

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Bad Honnef

Neuer Fahrplan für Busse & Bahnen

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Rhein-Sieg-Kreis – Ab Mittwoch, 28. August 2019, fahren viele Busse und auch Bahnen im Rhein-Sieg-Kreis nach einem neuen Fahrplan. Taktverdichtungen ermöglichen mehr Fahrten, es gibt neue Linien, Routen wurden optimiert und auch die Fahrten der Schulbusse verbessert.

Bei der Vielzahl der Änderungen kann es in den ersten Tagen an der einen oder anderen Stelle zu Schwierigkeiten kommen. Der Rhein-Sieg-Kreis bittet darum, Probleme oder auch Anregungen auf der Internetseite des Kreises im „ÖPNV-Dialogforum“ anzugeben, damit die Meldungen gesammelt und ausgewertet werden können.

Falls erforderlich wird der Rhein-Sieg-Kreis zusammen mit den betreffenden Verkehrsunternehmen nachbessern. (an)

Die genauen Fahrplanänderungen finden Sie hier: https://www.rhein-sieg-kreis.de/fahrplanwechsel2019

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