Königswinter. Die veränderte Verkehrssituation durch die Großbaustellen in der Königswinterer Altstadt hat Auswirkungen auf den Busverkehr. Die Stadt weist darauf hin, dass Reisebusse mit einer Länge von mehr als zwölf Metern die Altstadt nicht mehr befahren dürfen, da die engen Straßen und Kurven für diese Fahrzeuge nicht ausgelegt sind.
Besonders problematisch sind die Einmündungen Hauptstraße/Drachenfelsstraße sowie Drachenfelsstraße/Grabenstraße. Dort reichen die Schleppkurven für längere Busse nicht aus. Die Folge: Immer wieder bleiben Fahrzeuge in den Kurvenbereichen stecken oder können die Einmündungen nur mit erheblichen Rangiermanövern passieren.
Obwohl bereits eine alternative Streckenführung eingerichtet wurde, nutzen viele Busfahrer diese offenbar nicht. Nach Einschätzung der Stadt orientieren sie sich häufig an ihren Navigationsgeräten, die die aktuelle Verkehrsregelung nicht berücksichtigen.
Umleitung über Steinmetz- und Remigiusstraße
Für Reisebusse wurde deshalb eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Sie führt von der Rheinallee über die Steinmetzstraße und die Remigiusstraße zur Grabenstraße. Diese Route ermöglicht auch längeren Fahrzeugen eine sichere Durchfahrt, ohne die engen Bereiche der Altstadt zu belasten.
Bei einem Ortstermin haben Vertreter der Stadt weitere Maßnahmen geprüft. Ziel ist es, die Verkehrsführung weiter zu verbessern und Busse mit mehr als zwölf Metern Länge möglichst vollständig aus den kritischen Straßenabschnitten herauszuhalten. Gleichzeitig soll eine Lösung geschaffen werden, damit Busse, die versehentlich in die Hauptstraße einfahren, den Bereich möglichst unkompliziert wieder verlassen können.
Die Stadt bittet Busfahrer und Besucher, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu beachten. Eine Übersicht über die aktuelle Verkehrsführung in der Altstadt steht auf der Internetseite der Stadt Königswinter unter www.koenigswinter.de/aufschwung-altstadt zur Verfügung.











