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Aegidienberg

Holzkreuz Am Kirchberg zurück an seinem alten Platz

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Das restaurierte Wegekreuz 157x300 - Holzkreuz Am Kirchberg zurück an seinem alten Platz

Nachher | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef-Aegidienberg –  Wege- und Stifterkreuze gibt es in Bad Honnef-Aegidienberg einige, doch das Wegekreuz Am Kirchberg im Umfeld der katholischen Kirche St. Aegidius ist etwas Besonderes. Das farbige Holzkreuz aus dem 19. Jahrhundert ist als Denkmal bewahrt und das einzige hölzerne Wegekreuz, welches im Jahr 1993 in die Denkmalliste der Stadt Bad Honnef eingetragen wurde. Andere Holzkreuze aus dieser Zeit sind nicht überliefert. Somit kommt dieser hochwertigen handwerklichen Arbeit ein Alleinstellungsmerkmal zu.

Allerdings hatte das Kreuz in den letzten Jahren materiell gelitten, Wind und Regen hatten ihm zugesetzt. Eine gründliche Restaurierung wurde notwendig. Das Ergebnis der fachlichen Rundum-Erneuerung lässt sich ab Sonntag, 26.07.2020, bewundern, wenn das Kreuz an seinem alten Platz, sofern die Witterung es zulässt, wieder aufgestellt ist.

Anwohnerinnen und Anwohner sowie Mitglieder des Bürgervereins Aegidienberg hatten die Untere Denkmalbehörde der Stadt Bad Honnef über den schlechten Zustand des Objekts informiert und die Restaurierungsarbeiten unterstützt.

Das Kreuz wies zahlreiche Schäden auf: Das Holz war rissig, brach zum Teil aus. Rückseitig waren Larven eines Insektenbefalls auszumachen. Das Witterungsdach mit aufliegendem Zinkblech war durchfeuchtet. Die Farbfassung aus jüngerer Zeit war stark brüchig, sie blätterte großflächig ab.

Das Wegekreuz ohn moderne Fassung 1 167x300 - Holzkreuz Am Kirchberg zurück an seinem alten Platz

Vorher | Foto: Christine Pfalz

Für die Instandsetzung des Wegekreuzes beauftragte das Technische Gebäudemanagement der Stadt Bad Honnef mit Lutz Sankowsky (Restaurator im Verband der Restauratoren) einen fachkundigen Restaurator. Für die Instandsetzung wurde das Wegekreuz zunächst auf eine kleine Reise geschickt. Da die Untersuchung und Instandsetzung vor Ort nicht möglich war, wurde das Kreuz im Oktober 2019 kurzum in die Restaurierungswerkstatt von Lutz Sankowsky nach Euskirchen gebracht.

Dort wurde das Kreuz zunächst untersucht, die vorhandene Fassung bis auf einen tragfähigen Grund entfernt, das Holz gefestigt, die Fehlstellen mit elastischem, restauratorischem Kittmaterial gesichert. Die neue Farbfassung wurde in Schichten von hell nach dunkler aufgebaut. Als Abschluss erhielt das Kreuz ein neues dichtes und etwas breiteres Witterungsschutzdach. (C.P.)

 

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