Franziskus-Vertreter:innen übergeben Petition an Bildungsministerin Hubig

0
foto treffen mit fr hubig in mainz 24märz2022
Vertrer:innen des Gymasiums übergaben die Unterschriften an Bildungsministerin Hubig - Foto: Privat

Nonnenwerth/Mainz – Eine Delegation aus Schülerinnen und Eltern überreichte gestern der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig die Unterschriften der Petition zur Rettung Nonnenwerths. Auf change.org hatten 18.298 Menschen (Stand: 24.3.22 21:43 Uhr) aus der ganzen Welt unterschrieben, um die Rettung des Franziskus Gymnasiums Nonnenwerth zu fordern. Zusammen mit den Unterschriften wurden auch 100 von Nonnenwerther*innen handgeschriebene Briefe abgeben, die Hubig im Handeln bestärken sollen. Eine konkrete Forderung: Sich klar zur Rettung Nonnenwerths zu positionieren.

Die Bildungsministerin bedankte sich für das Engagement und versicherte, dass auch sie Nonnenwerth erhalten will. Dafür wird sie nochmal alle möglichen Optionen prüfen und sich mit Frau Weigand, Landrätin für den Kreis Ahrweiler, zusammensetzen, um über das Thema Brandschutz und Schulerhaltung Nonnenwerths zu beraten.

Zahlt sich aus

Die Petition zeigt nun auch in Zahlen, wie wichtig den Menschen die Erhaltung des Gymnasiums Nonnenwerth außerhalb der Region ist. Während 24% der Unterschriften aus NRW sind und 30% aus Rheinland-Pfalz, kommen 41% aus weiteren Teilen Deutschlands und sogar 5% aus dem Ausland, z.B. Australien oder den USA. Teilnehmende der Petition begründen ihr Engagement mit Aussagen, wie „Ich unterschreibe, weil das Gymnasium Nonnenwerth ein wichtiger Beitrag zu einer vielfältigen Bildungslandschaft ist.“ Oder „Ich unterschreibe, weil die Klassenräume in der Region bereits jetzt schon dicht gefüllt sind und nicht komplett überlaufen sein dürfen. Eine gute Bildung unserer Kinder sollte wohl das wichtigste neben der eigenen Erziehung sein!“ (M.S.)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein