HelpForceHonnef bedankt sich bei Spendern

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Foto: HfH

Bad Honnef – In besonderer Form hat sich die Bürgerinitiative HelpForceHonnef für Spendenlieferungen in die Ukraine eingesetzt. Initiiert von Michael Lingenthal wuchs die Gruppe der Untertützer stark an. Fünfmal machte sich das Team in diesem Jahr auf den Weg Richtung Grenze.

Dieses Engagement hat vor allem wegen der vielen Spender zum Erfolg geführt. Dafür bedankt sich HelpForceHonnef. An bestimmte Spender hat die Initiative heute das folgende  Dankschreiben verschickt:

„Sie haben der Bad Honnefer Privatinitiative – HelpForceHonnef (HFH) – für Menschen in Not in der Ukraine und für ukrainische Flüchtlinge in der Ostslowakei eine besondere Spende zukommen lassen. Dafür möchten wir uns mit diesem Schreiben noch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Jede Spende zählt im wahrsten Sinne des Wortes, denn ohne Spenden wäre unsere Initiative gar nicht möglich.

Wir sind aktiv seit Anfang März 2022 und haben seitdem 5 Hilfsfahrten mit 7 LKW auf den Weg gebracht. Die hier eingesammelten Sachspenden, bringen wir persönlich zur Caritas-Košice (Ostslowakei), zu der schon seit Jahren persönliche Beziehungen bestehen. Wir kennen die Caritas dort als vertrauenswürdigen Partner vor Ort. Die Caritas-Košice sorgt dafür, dass die Spenden zur Caritas-Užhorod (Westukraine) und dort zu einem Krankenhaus transportiert werden. Einer der Krankenhaus Ärzte ist unser Ansprechpartner, mit dem wir regelmäßig in Kontakt sind. Teile der Spenden werden zum HotSpot-Michalovce gebracht, der ersten Anlaufstation für Geflüchtete aus der Ukraine in der Slowakei. Die meisten der dort handelnden Personen und Organisationen sind uns ebenfalls bekannt.

Wer immer uns seine Spende anvertraut, kann sicher sein, dass sie auch ankommt.

Wenn wir zu Spenden aufrufen, dann benennen wir in der Regel ganz konkret benötigte Produktgruppen; das beruht auf aktuellen Angaben von unseren Ansprechpartnern vor Ort, mit denen wir eine sehr enge und vertrauensvolle Kommunikation haben. Wir wissen also zeitnah, was vor Ort am nötigsten gebraucht wird.

Es ist nachvollziehbar, dass wir uns mit dem Aufruf für Spenden vor allem an die Bad Honnefer Bevölkerung und den Umkreis wenden. Die Resonanz war jedes Mal überwältigend.

Mit den verschiedenen Jahreszeiten und vor allem mit dem Fortschreiten des Krieges verändert bzw. erweitert sich die Bedürfnislage vor Ort. So wenden wir uns inzwischen auch gezielt an Unternehmen und Organisationen in unserer Stadt und darüber hinaus und freuen uns über ihre Aufgeschlossenheit unseren Anliegen gegenüber. Für die Zurverfügungstellung von vielen Bananenkartons seit der ersten Stunde als hervorragende Transportverpackung, sagen wir ebenso Dankeschön wie für die Spenden von Medizinprodukten im weitesten Sinne, die für das Krankenhaus bestimmt waren sowie für Hygieneartikel. Wir danken auch für eine große Menge an Zucker sowie für Schokolade und Süßigkeiten. Das sind stets wichtige Produkte auf unseren Fahrten und sorgen für kleine Auszeiten in ansonsten furchtbarer Zeit. Herzlichen Dank an alle Spender!

Nicht zuletzt danken wir der Stadt, Fachdienst Soziales und Asyl, der uns organisatorisch unterstützt sowie der Presse mit ihrer umfangreichen Berichterstattung über unsere Arbeit und den wiederkehrenden Aufrufen zu Spenden.

Dass wir auch Geldspenden benötigen und gerne annehmen, kommt auch in unserer Kommunikation häufig zu kurz. Jeder Transport kostet Geld; LKW und Diesel sind die beiden größten Ausgabepositionen. Darüber hinaus kaufen wir zusätzlich benötigte Produkte gezielt ein. Wir bedanken uns sehr für große und kleine Geldspenden. Wir werden sie weiterhin sparsam und zielgerichtet einsetzen.

Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir auch bei Geldspenden die Spendenbestimmung der Geber einhalten.

Wir sind rein ehrenamtlich tätig, es entstehen keine Personal- oder Verwaltungskosten. Der volle Umfang der Spenden kommt dem eigentlichen Zweck zugute. Die Hilfsfahrten werden von uns selbst durchgeführt. Wir übergeben die Spenden persönlich.

Es ist uns ein besonderes Bedürfnis, mit diesem Brief nicht nur ein großes Dankeschön zu formulieren, sondern Sie auch in besonderer Weise einzubinden und an unserer Arbeit teilhaben zu lassen. Sie haben mit Ihrer Spende sehr dazu beigetragen, Not zu lindern und Sie haben uns darin bestärkt, weiterzumachen. Wenn Sie ein weitergehendes Interesse an der Arbeit der HelpForceHonnef haben, so sind wir gerne für ein Gespräch oder einen Besuch da.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und für das neue Jahr alles Gute, für Sie und Ihre Familien.

Beitrag April 2022

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