Region – “Ihr Sohn hat den Corona-Virus und liegt auf der Intensivstation im Krankenhaus. Er wird sterben, wenn wir ihn nicht sofort mit einem hochwertigen Medikament behandeln. Dazu müssen Sie uns schnell Geld zahlen.” – Mit dieser Lügengeschichte meldete sich am 10. Dezember ein Telefonbetrüger als Chefarzt bei einer 90-jähirgen Frau aus Köln-Höhenberg und brachte sie dazu, mehrere Tausend Euro an einen angeblichen Krankenpfleger zu übergeben.

Bei sogenannten Schockanrufen nutzen Betrüger die Corona-Lage aus und gaukeln am Telefon die Notlage eines Familienmitglieds vor, für dessen Behandlung ein hoher Geldbetrag benötigt werde. Dabei haben die Trickbetrüger keine Skrupel. Sie nutzen die Ängste und Sorgen der Angerufenen bewusst aus, um an ihr gesamtes Erspartes zu gelangen. Sie setzen die Angerufenen unter Druck, indem sie von einem äußerst kritischen Gesundheitszustand berichten und die Zeitnot betonen, weil das Flugzeug mit dem Medikament in der folgenden halben Stunde abheben würde.

Die Polizei Köln stellt klar: Niemals ist die Behandlung eines Unfallopfers oder eine Krankenhausbehandlung von einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig. Seien Sie misstrauisch und nehmen Sie selbst Kontakt mit Ihren Angehörigen auf. Informieren Sie umgehend die Polizei unter der 110. (kw/kk)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein