Inselkonzerte: Da wird aus ein paar Bäumen ein schützenswerter Auenwald

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LeserInnenbrief

Der Natur verpflichtet, der Wahrheit leider nicht. Gerne und ausführlich nutzt Herr Baumgartner vom BUND das Medieninteresse, dass er durch seine Klagewut selber erzeugt und befeuert. Leider nimmt er es bei seinen Äußerungen mit der Wahrheit dann nicht mehr so genau. Da wird z.B. aus ein paar Bäumen auf der Insel Grafenwerth auf einmal ein schützenswerter Auenwald. Da finden Konzerte mit über 100 db statt; eine Lautstärke, die beim besten Willen von den auftretenden Künstlern gar nicht erreicht werden kann. Da ist von störenden Lichtshows die Rede – tatsächlich enden die Konzerte vor Einbruch der Dunkelheit, zudem findet sich nichts davon im Konzept der Veranstaltungen wieder. Der BUND agiert hier ganz nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ – die Leserschaft darf auch mit bewussten Falschaussagen im Sinne der eigenen Ziele manipuliert werden. Ich würde mir auch wünschen, dass die Journalisten hier etwas kritischer nachhaken und solche Äußerungen künftig erstmal einem Fakten-Check unterziehen.
Mit seinem „Privat-Krieg“ gegen die Inselkonzerte tut Herr Baumgartner den Menschen in der Region keinen Gefallen. Und dem BUND schon garnicht. Viele meiner Freunde und Bekannt haben inzwischen keine gute Meinung mehr vom BUND, insbesondere zur Gruppe Rhein-Sieg.

Eberhard Bialkowski
Bad Honnef

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