Bad Honnef. Während in Bonn laut einem Bericht des General-Anzeigers rund 1.200 städtische Beschäftigte einer Nebentätigkeit nachgehen, liegen entsprechende Zahlen für Bad Honnef nicht vor. Das teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage von Honnef heute mit.
Gefragt worden war unter anderem, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung aktuell einer genehmigungs- oder anzeigepflichtigen Nebentätigkeit nachgehen, wie sich diese auf Beamte und Tarifbeschäftigte verteilen und ob die Tätigkeiten überwiegend im privaten, öffentlichen oder gemeinnützigen Bereich stattfinden.
Eine statistische Auswertung dazu werde bei der Stadt Bad Honnef jedoch nicht geführt, so die Verwaltung. Entsprechend könne man keine konkreten Zahlen nennen.
Zu den geltenden Regelungen erklärt die Pressestelle: „Grundsätzlich sind Nebentätigkeiten der Stadt anzuzeigen. Die Anzeige bzw. der Antrag wird von der Personalabteilung geprüft und anschließend der Personalakte hinzugefügt. Nebentätigkeiten können mit Auflagen verbunden oder untersagt werden, wenn dienstliche Interessen entgegenstehen.“
Dies könne beispielsweise dann der Fall sein, wenn durch die Nebentätigkeit ein Interessenkonflikt entstehe oder wenn Tätigkeiten in einem Aufgabenbereich ausgeübt würden, der in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Bad Honnef falle.
Bürgermeister Philipp Herzog geht nach Angaben der Stadt keiner Nebentätigkeit nach. Sein Vorgänger Otto Neuhoff hatte seinerzeit dem Rat angezeigt, dass er eine Nebentätigkeit plane.
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