Vernetzen

Leserpost

Leserpost: Niemand hat Denkverbote ausgesprochen

Beitrag

| am

Bad Honnef. Am 6.1.2019 kommt es zum Bürgerentscheid um die Entwicklung des nördlichen Bereichs des Stadtgartens. Die Diskussion wird längst emotional geführt. Die SPD spricht von der Gefahr einer Spaltung der Bürgerschaft, die neugegründete Initiative “Lebendiges Bad Honnef” bringt das Interesse der Initiative “Rettet den Stadtgarten” mit “Denkverboten” in Verbindung. 

Dazu erreichte und ein Leserbrief von Ingrid und Walther Wuttke:

Wenn man das Ergebnis einer demokratischen Abstimmung als „Denkverbot“ diffamiert, zeugt dies von einem fatalen Demokratieverständnis der neugegründeten Initiative für ein „Lebendiges Bad Honnef. Das ist populistische Polemik und falsch. Niemand hat bisher der Stadt „Denkverbote“ auferlegt, vielmehr haben sich mehr als 4000 Menschen in einem demokratischen Verfahren dagegen ausgesprochen, dass Wohnungen für junge Familien auf einem denkbar ungeeigneten Gelände errichtet werden sollen. Übrigens war diese Fläche vor nicht allzu langer Zeit als wichtiger Bestandteil für die Landesgartenschau und erweiterter Teil des Stadtgrüns vorgesehen.

Wie man aus einem demokratisch erzielten Ergebnis ein „Denkverbot“ konstruieren will, ist nicht nachvollziehen. Auf diese Weise Maulkörbe an Andersdenkende zu verteilen, ist gewiss nicht der richtige Weg. Offensichtlich denken die Initiatoren um Gerlinde Neuhoff, dass Demokratie nur dann etwas taugt, wenn es die eigene Meinung bestätigt.

Es ist das gute Recht der Initiative, die Bürger in ihrem Sinne zu informieren. Das hätte man übrigens schon früher wagen können, doch waren die Initiatoren da wahrscheinlich im Urlaub.

Denkverbote? Die 4000 Bürger haben lediglich der Verwaltung und Rat mitgeteilt, was sie von den Plänen halten. Die Wissenschaft definiert Denkverbot als „die Unterdrückung von Meinungen, sofern sie von gängigen Interpretationen oder Dogmen abweichen.“ Und dass die Beschlüsse einer Verwaltung den Wert von Dogmen haben, wäre nun wirklich neu.

Einen Kommentar verfassen

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Leserpost

Leserinnenpost: Das soll toll sein?

Beitrag

| am

Zum Beitrag “Mehr Geburten in Bad Honnef, aber …”

Bad Honnef war noch toll für Kinder, als man noch mit dem Rad zum Reitunterricht fahren konnte. Eine Idylle! Jetzt werden Ross und Reiter weggejagt und ortsnaher bezahlbarer Reitunterricht für Kinder abgeschafft. Das soll toll sein?

In der Innenstadt steht jedes 2. Ladenlokal leer.

Eigtl. müssten jetzt schon die Mieten in Bad Honnef sinken, denn der Trend geht augenscheinlich abwärts.

Viele Grüße
Karin Schuhmann
eine bisher überzeugte Wahl-Bad Honneferin

Weiterlesen

Leserpost

“Ich bin entsetzt”

Beitrag

| am

Stadion 2017 - Offensichtlich hat sich nicht viel geändert

Heute trug der Bonner SC (Regionalliga) im Menzenberger Stadion ein Freundschaftsspiel gegen SV Wehen Wiesbaden aus (0:2). Hintergrund: Der Sportpark Nord wird zurzeit saniert. Von daher mussten die Bonner in ein anderes Stadion mit Naturrasen ausweichen. Eine schöne Werbung für Bad Honnef. Oder?

Liebe Redaktion,

ich stehe gerade auf dem Menzenberger Sportplatz (Bonner SC gegen Wiesbaden 2. Bundesliga) und bin entsetzt, wie verwahrlost es hier aussieht. Unkraut wird von der Stadt nicht entfernt, die Laufbahn und die Treppen wuchern zu. Statt das Unkraut zu entfernen, wird es mit Bauzäunen abgesperrt. Welcher Sinn steckt dahinter? Warum kann die Stadt den Sportplatz nicht in Schuss halten?

Viele Grüße
Susanne Palm

 

 

Weiterlesen

Leserpost

Prima Wetter – miese Hinterlassenschaften

Beitrag

| am

Bad Honnef – Petrus hat es an den Feiertagen sehr gut mit uns gemeint. Verständlich also, dass es Menschen bei schönem Wetter ins Grüne zog und sie es sich dort beim Grillen schmecken lassen wollten.

Das sei besonders denen gegönnt, die nicht in einem Haus mit Garten wohnen können. Unverständlich ist aber, warum es den Grillmeistern oder Grillmeisterinnen nicht gelingt, ihren Dreck wieder mitzunehmen oder zumindest alles zusammen in einen großen Müllsack neben die Mülleimer zu stellen. Stattdessen müssen sich Spaziergängerinnen und Spaziergänger zum Ausruhen neben Müllhaufen setzen.

Anstand und Verantwortungsbewusstsein – vielleicht sollten das neben der Digitalisierung auch Schwerpunkte der Bildungsarbeit sein.

Ulla Studthoff

Weiterlesen

Wetter in Bad Honnef

Stellenanzeige

hautnah-Kleinkunstkeller

Sommerpause6. September 2019
Viel Vergnügen

 

Physiotherapie in Bad Honnef

Anzeigen wimmeroth_logo

Refugees

Bürgerforum

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Oft angeklickt