Nach zwei Jahren Pause: das Pfingstzeltlager der KjG Selhof

Von Laura Hoffmeister

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Foto: KjG Selhof

Bad Honnef-Selhof – Nach zwei langen Jahren Pause war es endlich wieder so weit. 120 KjGler:innen packten ihre Koffer und holten die Isomatten und Schlafsäcke aus Kellern oder von Dachböden. Ganze fünf neue Jugendgruppen fuhren dabei sogar das erste Jahr mit ins Pfingstzeltlager.

Dieses Jahr wird unsere KjG Selhof stolze 50 Jahre alt. Nahezu jedes Jahr verbrachten ihre Mitglieder Pfingsten auf dem Jugendzeltplatz Kirchwies im Pfaffenbachtal. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Abläufe und Handgriffe sitzen. Zugeteilte Teams waren dabei für einzelne Bereiche zuständig: die Thematische Lagerleitung kümmerte sich um den Tagesablauf und die Organisation.

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Foto: KjG Selhof

Unsere Technische Lagerleitung versorgte uns mit Aggregaten, Werkzeugen und erstellte den Lagerplan. Für das leibliche Wohl sorgte ein engagiertes Küchenteam. Und das ist noch lange nicht alles: Ein Team war für die Reinigung der Toilettenanlage zuständig, ein anderes versorgte alle mit genug Getränken. Auch ein eigenes Sanitätsteam fand sich zusammen. Team Holz, Nachtwanderung, Postenlauf, Lagerolympiade, Bunter Abend, Messe und ein Spieleteam machten die Liste komplett.

Jede:r ehrenamtliche Leiter:in packte bei der Vorbereitung mit an, sodass alles reibungslos funktionieren konnte: Das Gepäck der Kinder wurde geladen, ein LKW für unsere Ausrüstung gemietet, der Crafter vom Stadtjugendring abgeholt und der Getränkehänger bestellt. Mit einem neu erstellten Hygienekonzept konnte es also losgehen.

An der Schranke zum Zeltplatz vorbei begann dann das lang ersehnte erholsame Wochenende weit weg vom Alltag. Die Leiter:innen bezogen mit ihren Gruppenkindern die Zelte und bereiteten sich schon am Anreisetag auf das erste Highlight vor: der Fahnenmast mit den selbstgestalteten Gruppenfahnen wurde von den Leiter:innen unter Anfeuerungsrufen der Kinder aufgestellt. Nach einem gemeinsamen Grillen ging es los zur Nachtwanderung im angrenzenden Waldstück. Da gruselten sich dieses Jahr nicht nur die Kinder!

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Foto: KjG Selhof

Samstags ging es los auf den Postenlauf: eine Rallye mit Spielen auf einem Wanderweg durch die Umgebung. Den Tag ließen wir anschließend alle gemeinsam bei einem Lagerfeuerabend ausklingen. Mit der Gitarre begleitet wurde nicht nur der ein oder andere Klassiker gesungen, sondern wir lernten auch ein neues Lied kennen: das selbstkomponierte „KjG Selhof“-Lied.

Nach einer kurzen Nacht gab es am Sonntag hohen Besuch: zum Jubiläum fanden viele ehemalige KjGler:innen den Weg zurück ins Pfaffenbachtal! Und die ließen es sich nicht nehmen gleich bei der Lagerolympiade mit einem eigenen Team an den Start zu gehen. Bei so vielen bekannten Gesichtern entstanden viele schöne Gespräche über witzige Geschichten von früher oder gemeinsame Erinnerungen. An dieser Stelle möchten wir jeder und jedem ehemaligen Mitglied von Herzen Danke sagen: dank eurer Arbeit haben viele Generationen tolle Erinnerungen bei der KjG Selhof sammeln können. Und auch wir aktive Leiter:innen fahren dank euch noch heute jedes Jahr in unser Zeltlager.

Den Abschluss fand der Sonntag mit unserem „bunten Abend“, der seinem Namen mit einem bunten Programm alle Ehre machte. Im Stil von Joko & Klaas moderiert führte jede Gruppe einen einstudierten Auftritt auf. Und auch einige Leiter:innen taten sich für einen Gruppentanz zusammen. Als „Schönen Gruss, Auf Wiederseh’n“ aus den Lautsprechern kam, wussten wir: das Ende des Zeltlagers war gekommen.

Am letzten Morgen packten also alle ihre Koffer. Nach dem Feiern einer gemeinsamen Messe, gab es dann noch eine Überraschung: das Wetter spielte mit und die Bachtaufe konnte kurzerhand stattfinden. Leider konnten nicht alle neuen Mitglieder getauft werden – aber keine Sorge, dass haben die Leiter:innen für nächstes Jahr im Blick!

Wir können nur sagen: es war ein wunderschönes Zeltlager – rundum gelungen und als hätte es nie eine Pause gegeben. Danke an alle ehrenamtlichen Mitglieder, die ihre Freizeit der Kinder- und Jugendarbeit schenken. Danke, dass ihr früher für den Aufbau angereist und später für den Abbau abgereist seid. Ohne die ganze geleistete Arbeit unserer Leiter:innen wäre ein solches Zeltlager nicht möglich. Schon jetzt freuen wir uns aufs nächste Jahr. In diesem Sinne: Schönen Gruß und Auf Wiederseh’n!

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