Nähstube: Nadel und Faden verbinden

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Bad Honnef | Seit dem 19. Oktober treffen sich jeden Montag zwischen 15 und 17 Uhr in der „Internationalen Nähstube“ zahlreiche Frauen aus vielen Ländern mit ihren Kindern und einheimische Frauen, die Interesse am gemeinsamen Nähen haben.  Am vergangenen Montag blieben die Strick- und Häkelnadeln im Werkraum der Konrad Adenauer-Schule am Rheingoldweg liegen und es gab reichlich Gelegenheit, sich bei Kaffee und Tee in lockerer Runde auszutauschen.

Die SPD-Frauen hatten reichlich weihnachtliches Gebäck gestiftet. Es konnten neue, engere Kontakte geknüpft werden. Flüchtlingsfrauen, die zum Teil erst seit wenigen Tagen in Bad Honnef sind, geflüchtet aus dem Irak, Syrien, Afghanistan, Eritrea auf der Suche nach Sicherheit und Ruhe, konnten die entspannte Atmosphäre genießen.

Die Nähstube, ein Gemeinschaftsprojekt der AWO, unterstützt von der Stadt Bad Honnef, der evangelischen Kirche und der Caritas, ist kein Nähkurs, sondern ein Angebot zum Nähen, Stricken, Häkeln und Reparieren von Kleidung, das dankbar angenommen wird. Dank der zahlreichen Spenden der Bad Honnefer ist alles, was gebraucht wird, reichlich vorhanden: Nähmaschinen, Stoffe, Garne und alles Zubehör.

Beim Miteinandertun kommt das Gespräch nicht zu kurz, auch wenn es manchmal schwierig ist, aber bei einer Tasse Tee eventuell in Englisch oder mit der Hilfe der Dolmetscherin Hevin Heelmanns kommt man sich näher. Auf Einladung der Initiatorin Brigitte Meyer auf der Heide war auch das Schulkollegium der Konrad Adenauer-Schule, deren Gast die Nähstube ist, durch Konrektorin  Ellen Sagroda und Frau Inge Kranzusch vertreten.

Nach der Weihnachtspause findet die nächste „Internationale Nähstube“ wieder am Montag, den 11. Januar 2016, statt. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen.

Foto/Text: Brigitte Meyer auf der Heide

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