Prinz Roland der I. und Aegidia Silvia die I. in Amt und Würden

„Öffnet üür Hättze, för de Minsche und dat Veedel!“

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Bad Honnef-Aegidienberg – Für die Bad Honnefer Karnevalisten war das heute ein  süß-saurer Tag. Während am Nachmittag das Festkomitee Bad Honnefer Karneval wegen der angespannten Corona-Lage die Sessionseröffnung am Samstag im Kursaal absagte, hieß es am Abend auf dem Berg Aegidienberg Alaaf. Gefeiert wurde die Proklamation des Prinzenpaares 2021/22.

Wegen Corona regierten seit der Session 2020/21 Prinz Uli I. und Aegidia Ramona I. Die wurden heute in den verdienten jecken Ruhestand verabschiedet.

Im vollen Bürgerhaus hatte die KG Klääv Botz einiges an musikalischen und tänzerischen Highlights vorbereitet. Da begeisterte der Spielmannszug ebenso wie die Fünkchen, die Bergfunken, die Prinzengarde und die Ehrengarde. Cologne Unplugged war am Start und die Jungen Trompeter. Die Lachmuskeln strapazierte einmal mehr Feuerwehrmann Kresse.

Die absoluten Höhepunkte waren natürlich die Vorstellung des neuen Prinzenpaares Prinz Roland der I. und Aegidia Silvia die I. sowie die Präsentation des Sessionsordens. Die neuen Tollitäten wurden begeistert von Klääv Botz-Präsident Guido Ottersbach begrüßt.

Prinz Roland Schramm wurde 1965 in Essen geboren, studierte Physik und arbeitet heute bei einem amerikanischen Computer- und Speichersystemhersteller. Er ist ehrenamtlich Unterbrandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef und Kommandant der Ehrengarde.

Auch seine Frau Silvia stammt aus Essen. Die gelernte Friseurin übernimmt im Januar 2022 die Leitung des neuen Friseursalons der Park-Residenz.

Die Kinder des Prinzenpaares, Celine und Gordon, sind ebenfalls aktive Mitglieder der KG Klääv Botz. Celine ist eine der Trainerinnen der Prinzengarde, während Gordon sein Herz für die Ehrengarde entdeckt hat.

Das Motto des Prinzenpaares lautet übrigens: „Öffnet üür Hättze, för de Minsche und dat Veedel!“

Heute ging das Herz zum ersten Mal in dieser Session auf. Mit dem Frühschoppen am 16. Januar geht es weiter – Wenn Corona die Jecken lässt.

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