Rocker Schaaf der Letzte

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Mein Gott, war das eine schwere Geburt mit der Kandidatur. Im Juni wollte die SPD ihren Leiwig benennen. Die Allianz machte es aus verständlichen Gründen geheimnisvoll. Und Herr Schaaf schwebte immer irgendwie über den Dingen. Das heißt: Er schwebt immer noch.

Als einziger von denen, die die Presse immer wieder ins Dschungelcamp hineingeschrieben hat, legt er sich sein Kandidatur-Paket noch nicht unter den Weihnachtsbaum. Das kann zwei Gründe haben: Er ist sich seiner Sache ziemlich sicher oder er will doch nicht. Letzteres ist schwer zu glauben. Dafür spricht schon sein Elektro-Fahrrad: Ich will noch wohin.

20 Prozent aus dem konservativen Lager bekommt er locker. Die werden nicht reichen. Gewählt wird ab 16. Zwar ist auch Schaaf irgendwie ein Rocker. Aber wissen das die Kids?

Denkt Wolff, beim Küfer Jupp wird die Wahl entschieden, will Dr. Ralf Schaaf vielleicht erst einmal de Zooch vorbeiziehen lassen. Das könnte ins Auge gehen.

Die Zeit ist gekommen: Ja oder nein. Die Wähler wollen nun wissen, auf welche Visionen sie sich freuen können. Wer anfängt mit „Stadthaushalt sanieren“, kann gleich zu Hause bleiben.

Da hat Konzern-Manager Neuhoff heute eine Vorgabe geliefert: Sparen alleine ist keine Lösung, auf Intelligenz kommt es an.

Warten wir mal ab, wie die Reaktionen ausfallen. Allein die bringen schon Minuspunkte, denn Aktion ist besser. Darum, Herr Schaaf, Montag ist Deadline. Auch der Fairness wegen.

 

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