„Schreckliche Zeiten“ in Honnef

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Bad Honnef – Zum Vortrag von Martina Walter über den historischen Hintergrund des Romans „Die Winzerstochter vom Rhein“ laden am 18. Mai um 19:30 Uhr der Verein Gutenberghaus Bad Honnef e. V. und der Bürger – und Ortsvereins Rhöndorf in die Heimatstube Rhöndorf, Löwenburgstr. 28, ein.

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Das 17. Jahrhundert war für Honnef eine Zeit der Schrecken. Auf die Heimsuchung durch schwedische und holländische Truppen während des Dreißigjährigen Krieges folgten nach der Mitte des Jahrhunderts Seuchen wie die Pest und die Ruhr, Missernten, schwere Unwetter, Hochwässer und Erdbeben. In den 80er Jahren des Jahrhunderts war das Rheinland wie schon zwischen 1672 und 1678 erneut Schauplatz von Auseinandersetzungen, die durch das Machtstreben Ludwigs XIV, seinen Einfall in
die Pfalz und seinen Versuch ausgelöst wurden, seinen Günstling Wilhelm Egon von Fürstenberg zum Erzbischof von Köln und damit zu einem der seinerzeit acht Kurfürsten
des Heiligen Römischen Reiches zu machen. Hierbei wurde auch Honnef gravierend in Mitleidenschaft gezogen. Dieser Konflikt bildet den historischen Hintergrund für den Roman
„Die Winzerstochter vom Rhein“ der Bad Honnefer Autorin Martina Walter. Frau Walter wird über dieses historische Umfeld ihres Romans und den Weinbau in Honnef in den Jahren 1688 und 1689 sprechen und die Schauplätze der Handlung in Honnef und der kurfürstlichen Residenzstadt Bonn – gestern und heute – im Bild lebendig werden lassen.

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende würden sich die Veranstalter freuen. Es gelten die jeweils gültigen Corona Regelungen des Landes NRW.

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