Viktoriabrücke: Provisorische Markierung für neue Verkehrsführung

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Viktoriabrücke | Foto: Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn

Bonn – Künftig werden Fuß- und Radverkehr auf der Viktoriabrücke mehr Platz haben: Dazu wird die Stadt Bonn provisorisch eine neue Verkehrsführung markieren. Die entsprechenden Markierungsarbeiten beginnen in der Woche nach Ostern und werden voraussichtlich bis zum 29. April dauern – trockene Witterung vorausgesetzt.

Abhängig vom Arbeitsfortschritt sind unter anderem Teilflächensperrungen erforderlich, um die Markierungsarbeiten an den neuen Geh-, Rad- und Individualverkehrsspuren zu ermöglichen. Während der Arbeiten wird jeweils eine Fahrspur je Fahrtrichtung und einseitig ein Gehweg zur Verfügung stehen, der für den Radverkehr freigegeben wird. Sowohl die Abbiegespuren auf die später zu erstellende Rampe zur Thomastraße als auch der Kreuzungsbereich im Anschlussbereich dieser Rampe werden zunächst provisorisch ausgebildet.

Nach Abschluss der Arbeiten können künftig Geh- und Radwege auf beiden Seiten der Viktoriabrücke genutzt werden. Die beiden Treppen werden nachträglich freigegeben, da sich die Fertigstellung der Beläge wegen Lieferschwierigkeiten der Baustoffe verzögert. Der Ausbau der Straßen neben der Brückenrampe erfolgt im Zuge des Ausbaus der Bornheimer Straße.

Der Baubeginn der Rampe zur Thomastraße wird sich verschieben. Wegen der neuen Verkehrsführung auf der Brücke, die den geänderten Anforderungen im Rahmen der angestrebten Verkehrswende Rechnung trägt, werden Änderungen im Finanzierungsantrag erforderlich, die von der Genehmigungsbehörde geprüft werden müssen. Die Auswirkungen der Änderung der Fahrspuren des motorisierten Individualverkehrs auf der Hauptbrücke müssen bewertet und ins Genehmigungsverfahren der Rampe eingepflegt werden.

Ausbau der Bornheimer Straße wird vorgezogen

Daher wird der Ausbau der Bornheimer Straße zwischen Altem Friedhof und Hochstadenring vorgezogen. Er wird noch im Jahr 2022 beginnen. Parallele Arbeiten an der Brückenrampe und auf der Bornheimer Straße sind aufgrund der erforderlichen Umleitungsführungen nicht möglich. Lediglich der Ausbau des Fußgänger*innen-Tunnels unter den DB-Gleisen kann parallel zum Ausbau der Bornheimer Straße erfolgen.

 

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