Lange Jahre stand am Rand der Löwenburger Straße, an einem Ort mit der Bezeichnung Tränkepohl, ein aus Eichenbalken gefertigtes Kreuz. Nahe der auf der linken Straßenseite beginnenden Löwenburger Wiese ist in einer Kurve der Straße ein Damm aufgeschüttet. In Zeiten, als noch in größerem Umfang Viehwirtschaft im Siebengebirge betrieben wurde, war es dessen Aufgabe, das Wasser einer Quelle, deren Schüttung heute nur noch nach längeren Regenphasen einen fließenden Siefen bildet, anzustauen. Die Bezeichnung Tränkepohl weist auf die Funktion als Viehtränke hin.

Auch an Eichenholz geht die Zeit nicht spurlos vorüber, und so lag der Querbalken des Kreuzes eines Tages am Boden. Im Vierungsbereich der Balken war immer wieder Wasser eingedrungen und hatte das Holz so verwittern lassen, dass eine Instandsetzung nicht mehr möglich war. Deshalb hat der VVS den Zimmerermeister Ferdinand Hoitz/Kgw-Odd beauftragt, ein neues Kreuz in Form das alten anzufertigen. Rechtzeitig zu Weihnachten wurde es fertig und konnte am alten Standort aufgestellt werden.

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