Königswinter/Bonn. Die Waldbrandlage in der nordspanischen Region Kastilien und León hat sich nach Angaben der Einsatzleitung deutlich entspannt. Die Brände seien inzwischen eingedämmt und so weit unter Kontrolle, dass die Unterstützung der Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nicht länger benötigt werde. Die Einheit des EU-Katastrophenschutzverfahrens, zu der auch die Feuerwehr Königswinter zählt, habe deshalb am Montag den Rückweg angetreten und werde voraussichtlich am Mittwoch wieder an ihren Heimatstandorten eintreffen.
Wie die Organisation weiter mitteilt, standen die Einsatzkräfte am Sonntag noch einmal im Bereich des Dorfes San Martín de Moreda im intensiven Nachlöscheinsatz. Ein Brandherd habe sich dem Ort aus westlicher Richtung gefährlich genähert. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, seien zwei Teams im Schichtbetrieb im Einsatz gewesen.
Parallel dazu habe ein geländegängiges Löschfahrzeug ein serbisches Feuerwehrteam unterstützt und in dem schwer zugänglichen Gelände die Wasserversorgung sichergestellt.
Nach Angaben der Einsatzleitung habe sich auch bei diesem Einsatz die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens bewährt. Die Zusammenarbeit der Einheiten aus verschiedenen Ländern sei auf Grundlage gemeinsamer Einsatzstandards reibungslos verlaufen.
Während die letzten Nachlöscharbeiten noch liefen, begann bereits der Abbau des Einsatzlagers. Besonders für die Logistik- und Verpflegungseinheit habe dies einen erheblichen Aufwand bedeutet. Die insgesamt 56 Einsatzkräfte mussten ihre komplette Ausrüstung für Unterbringung, Verpflegung und Einsatzmaterial wieder in den Logistikfahrzeugen verstauen.
Nach der Rückkehr nach Bonn werde die gesamte Ausstattung wieder einsatzbereit gemacht, heißt es weiter. Anschließend soll der Einsatz nachbereitet werden, damit die Einheit des EU-Katastrophenschutzes möglichst schnell wieder für neue Einsätze zur Verfügung steht.










