Was wird eigentlich aus der Bebauung Drachenquelle?

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Bad Honnef – „Auf dem Areal der ehemaligen Drachenquelle in Bad Honnef entstehen vier Wohnhäuser für 55 Parteien. Das unter Denkmalschutz stehende Badehaus bleibt erhalten und wird restauriert. Läuft alles nach Plan, starten die Bauarbeiten Anfang 2018“, berichtete der GA im August 2017 noch hoffnungsvoll. Doch wie auf dem Penatengelände in Rhöndorf ging es an der Quellenstraße, die mittlerweile auch die „Grüne Seite der Rettungsmeile“ genannt wird (dort befinden sich das THW Bad Honnef, der Malteser Hilfsdienst und das DRK), kein bisschen weiter  – außer mit dem Grünwuchs.

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Dabei fing alles so vielversprechend an. Nicht nur eine Studentengruppe der Alanus-Hochschule setzte sich mit dem Areal auseinander (Video), sondern auch die Marketingstrategen der Bad Honnefer Dachmarke nutzten die Entwürfe großflächig für ihr Projekt. Klasse, oder?

Honnef heute wollte wissen, wie es mit der Bebauung weitergeht. Fabiano Pinto, oberster Stadtentwickler in Bad Honnef:

„Hierzu gibt es keinen neuen Sachstand. Der Bebauungsplan ist weiterhin gültig und stellt unabhängig vom Eigentümer das vom Rat beschlossene Planungsrecht dar. Es ist halt ein Recht, keine Pflicht“.

Zum Sachstand gehört auch, dass die Schöpferin des städtebaulichen Entwurfs, die Bad Honnefer Martin Nickel GmbH, nichts mehr mit dem Vorhaben zu tun hat. Martin Nickel: „Wir sind raus!“

Wer drin ist (außer den Eigentümern natürlich), konnte bislang nicht recherchiert werden.

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