Bonn. Auf der A565 beginnen am Freitag, 7. August, die ersten sichtbaren Arbeiten für den Ersatzneubau der linksrheinischen Vorlandbrücke an der Rheinbrücke Bonn-Nord. Die Autobahn GmbH lässt zunächst den westlichen Abschnitt der Vorlandbrücke über der Graurheindorfer/Herseler Straße abbrechen. Parallel dazu werden Kampfmittelsondierungen durchgeführt. Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Besonders betroffen ist die Anschlussstelle Bonn-Auerberg. Sie wird von Donnerstag, 6. August, 6 Uhr, bis Dienstag, 11. August, 20 Uhr vollständig gesperrt. Die A565 ist in dieser Zeit aus Richtung Autobahnkreuz Bonn-Nord über die Anschlussstelle Bonn-Auerberg nicht erreichbar.
Zusätzlich wird von Freitag, 7. August, 6 Uhr, bis Dienstag, 11. August, 5 Uhr, die Graurheindorfer/Herseler Straße im Bereich der Vorlandbrücke komplett gesperrt. Die Sperrung gilt für den gesamten Verkehr – also für Autos, Fahrräder, Fußgänger sowie den Bus- und Straßenbahnverkehr.
Der innerstädtische Verkehr wird über die Kölnstraße umgeleitet. Auch die Buslinien der Stadtwerke Bonn (SWB) nutzen diese Ausweichstrecke.
Die eigentlichen Abbrucharbeiten laufen von Freitag bis Montag nahezu rund um die Uhr. Nach Angaben der Autobahn GmbH soll die konzentrierte Bauweise die Dauer der Beeinträchtigungen möglichst kurz halten. Zum Einsatz kommen moderne Abbruchgeräte, die Lärm und Emissionen reduzieren sollen, um die Belastungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten.
Der Abbruch der Vorlandbrücke ist Teil des umfangreichen Projekts zum Ersatzneubau der Rheinbrücke Bonn-Nord. Die bestehende Brücke entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und wird deshalb schrittweise ersetzt. Für Verkehrsteilnehmer in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis bedeutet dies in den kommenden Monaten immer wieder Einschränkungen und geänderte Verkehrsführungen.










